Rundweg von Altenahr zum Teufelsloch (3,4km)

Dass uns diese Wanderung zum Schwarzen Kreuz und zum Teufelsloch führen wird, wussten wir zu Beginn des Tages noch nicht. Eigentlich sollte die heutige Tour ein kurzer Rundweg durch das Langfigtal entlang der Ahr werden. Aufgrund der massiven Regenfälle früher im Jahr, war dieser Weg aber gesperrt. Also haben wir uns vor Ort für eine leichte Änderung entschieden. Die hatte es aber in sich! Den Verlauf der knapp 3,4km langen Tour könnt Ihr der folgenden Karte entnehmen.

Übersichtskarte

volle Distanz: 3378 m
Maximale Höhe: 311 m
Minimale Höhe: 205 m
Gesamtanstieg: 289 m
Gesamtabstieg: -271 m

Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 9, Ahrtal, 1:25.000

Von Altenahr ins Langfigtal

Eine hervorragende Parkmöglichkeit ist der große, aber gebührenpflichtige Parkplatz kurz vor dem Ortsausgang von Altenahr. Dieser kann sehr gut als Ausgangspunkt für einen Besuch des pittoresken Städtchens Altenahr oder für Wanderungen in die wunderschöne Gegend genutzt werden. Direkt an der Ahr gelegen bietet sich schon von hier ein erster schöner Blick auf die Burg Are.

Ein größerer Parkpkatz befindet sich am Ortseingang von Altenahr unter der Burg Are

Ein größerer Parkpkatz befindet sich am Ortseingang von Altenahr unter der Burg Are

Wir folgen zunächst der Ahr flussaufwärts bis zur ersten Brücke. Dort steht auch schon das oben beschriebene Schild, das unseren eigentlichen Tagesplan zunichte macht. Statt wie geplant in der Ebene zu verbleiben, folgen wir also kurzentschlossen dem Wegweiser über die Brücke in Richtung Teufelsloch.

Aufstieg zum Schwarzen Kreuz

Unser Weg gewinnt nun mit jedem Meter mehr an Charme. Es folgt der schönste Abschnitt der Wanderung. Ein malerischer Pfad mit teilweise subalpinem Charakter führt uns über Stock und Stein. Nicht viel später stehen wir auf dem ersten Aussichtspunkt mit Pavillon. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf Altenahr, die Burg Are und unser nächstes Ziel, das Schwarze Kreuz.

Bereits nach wenigen überwundenen Höhenmetern bietet sich ein herrlicher Blick auf Altenahr, die Burg Are und das Schwarze Kreuz. Panorama aus 15 Aufnahmen

Bereits nach wenigen überwundenen Höhenmetern bietet sich ein herrlicher Blick auf Altenahr, die Burg Are und das Schwarze Kreuz. Panorama aus 15 Aufnahmen

Nach einigen Minuten des Verschnaufens machen wir uns wieder auf den Weg. Immer wieder schweift der Blick zurück in Richtung Burg Are.

Diesen tollen, fast alpin anmutenden Weg geht es stramm bergauf

Diesen tollen, fast alpin anmutenden Weg geht es stramm bergauf

Unterwegs wird der bergauf schnaufende Wanderer von ein paar in Bäume geschnitzten und gemalten Gesellen belächelt. Wen und was die wohl schon alles gesehen haben?

Diese zwei Gesellen freuen sich über unseren kurzen Besuch

Diese zwei Gesellen freuen sich über unseren kurzen Besuch

Beim Blick in die Altenahr gegenüberliegende Richtung wird schnell klar, wieviel grün die Gegend beherbergt. Drunt im Tal fließt die Ahr (heute) friedlich durch das Langfigtal, darüber reihen sich bewaldete Höhenrücken aneinander.

Der Blick ins Ahrtal schweift über bewaldete Höhenrücken

Der Blick ins Ahrtal schweift über bewaldete Höhenrücken

Es dauert nicht mehr lange und wir stehen neben dem Schwarzen Kreuz. Von diesem markanten Aussichtspunkt öffnet sich der volle Blick auf Altenahr und das Ahrtal.

Vom Schwarzen Kreuz bietet sich wieder eine tolle Aussicht. Panorama aus 14 Aufnahmen

Vom Schwarzen Kreuz bietet sich wieder eine tolle Aussicht. Panorama aus 14 Aufnahmen

Am Fuße des Schwarzen Kreuzes finden sich auch zwei Bänke. Bei herrlicher Aussicht bietet es sich förmlich an, hier eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.

Am Aussichtspunkt Schwarzes Kreuz läßt sich herrlich pausieren

Am Aussichtspunkt Schwarzes Kreuz läßt sich herrlich pausieren

Zum Teufelsloch

Wir überqueren nun den Höhenrücken und folgen dem Weg in Richtung Süden. Damit öffnet sich der Blick für uns erstmals in Richtung Westen in Richtung Altenburg.

Wir haben den Höhenrücken überschritten und blicken in Richtung Westen

Wir haben den Höhenrücken überschritten und blicken in Richtung Westen

Um zum Teufelsloch zu gelangen, müssen wir unseren Weg verlassen und ein paar Höhenmeter aufsteigen. Das wird zum Ende hin ziemlich steinig.

Die letzten Meter bis zum Teufelsloch haben schon fast alpinen Charakter

Die letzten Meter bis zum Teufelsloch haben schon fast alpinen Charakter

Für die Anstrengungen der letzten Minuten bietet sich auch von hier wieder ein fantastischer Blick. Wir befinden uns nun auf dem höchsten Punkt der Wanderung.

Vom Teufelsloch bietet sich ein Ausblick auf Altenahr und die Ahrschleife im Langfigtal

Vom Teufelsloch bietet sich ein Ausblick auf Altenahr und die Ahrschleife im Langfigtal

Es geht nun wieder bergab zurück zu unserem ursprünglichen Weg. Dort angekommen wandern wir weiter grob in Richtung Süden. Obwohl nun die bewaldeten Anteile überwiegen, bieten sich auch andere Passagen.

Abstieg und Rückweg durch das Ahrtal

Wir folgen einem abwechslungsreicher Weg bergab

Wir folgen einem abwechslungsreichen Weg bergab

Kurz nach dieser Stelle geht es nach links bergab in den Wald. Wir folgen nun immer auf diesem Weg entlang, bis wir an eine Wegkreuzung kommen. Hier biegen wir links ab.

Diese Stufen wandern wir bergab bis wir wieder auf die Ahr stoßen

Diese Stufen wandern wir bergab bis wir wieder auf die Ahr stoßen

Nachdem wir alle Stufen nach unten gestiegen sind, erreichen wir schließlich das Ahrtal und die darin eingebettete Ahr. Diese fließt still zwischen grünen Wiesen und Wäldern vor sich hin.

Friedlich fließt die Ahr durch das Langfigtal

Friedlich fließt die Ahr durch das Langfigtal

Es geht nun an der Ahr entlang, bis wir zu der herrlich im Grünen gelegenen Jugendherberge kommen. Da unser Weg durch das Gelände verläuft, öffnen wir die Zauntür, treten ein und durch. Kurze Zeit später treffen wir wieder auf die Ahr. Am Horizont zeichnet sich unsere alte Bekannte, die Burg Are, ab und verkündet das nahende Ende unserer heutigen Wanderung.

Mit der Burg Are zeichnet sich das Ende des Weges am Horizint ab

Mit der Burg Are zeichnet sich das Ende des Weges am Horizint ab

Wir kommen nun wieder an die Brücke nahe unseres Ausgangspunktes. Hier befindet sich glücklicherweise auch noch ein kleiner Spielplatz, so dass die Kinder auch noch auf ihre Kosten kommen. Von der Brücke über die Ahr blicken wir noch einmal auf das Schwarze Kreuz (im Bild rechts zwischen den Bäumen) und das Teufelsloch (im Bild links auf der Anhöhe) zurück.

Von der Brücke über die Ahr blicken wir noch einmal auf das Schwarze Kreuz und das Teufelsloch zurück

Von der Brücke über die Ahr blicken wir noch einmal auf das Schwarze Kreuz und das Teufelsloch zurück

Nach wenigen Metern stehen wir wieder vor unserem Auto und blicken auf einen eindrucksvollen Tag zurück.

Fazit

Aus der Not geboren wurde unser heutiger Tag dennoch zu einem absolut beeindruckenden Erlebnis. Der Weg war in großen Teilen fantastisch, die sich immer wieder bietenden Ausblicke einfach nur schön. Die Kinder mussten niemals motiviert werden. Eine wunderschöne Wanderung, die ich nachdrücklich empfehlen kann!

Meine zusammenfassende Bewertung:

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2 Antworten

  1. Schleicher sagt:

    Hallo Andreas Sebald,
    danke für die schöne Beschreibung und Bebilderung.
    Schöne Grüße
    Friedrich Schleicher

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