Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld (10,4km)

Nach der schönen Wanderung auf dem Traumpfad Bergheidenweg am letzten Wochenende wollten wir die Zeit der Heideblüte nutzen, um einen weiteren Traumpfad mit Wacholderheide-Elementen zu erleben. Auf den Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld wurden wir bereits vor drei Jahren zufällig während einer kleineren Odysee durch die Wälder der Osteifel aufmerksam. Heute wollten wir diesen kurzen Traumpfad komplett wandern.

Übersichtskarte

Die gemäß Logger zurückgelegten 10,4km könnt Ihr der beigefügten Karte entnehmen. Davon entfallen ca. 9,9km auf den Traumpfad und ca. 0,5km auf den Abstecher zum Noorkopf.

Gesamtstrecke: 10360 m
Maximale Höhe: 579 m
Minimale Höhe: 386 m
Gesamtanstieg: 538 m
Gesamtabstieg: -531 m
Download file: 20200912-Traumpfad-Heidehimmel.gpx

Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 32, Osteifel, 1:25.000

Parken

Auf dem südlich von Volkesfeld gelegenen, offiziellen Wanderparkplatz für den Traumpfad Volkesfelder Heidehimmel finden sich kostenfreie Parkplätze in ausreichender Anzahl.

Ausschilderung

Traumpfad Pyrmonter Felsensteig

Während des gesamten Weges folgen wir der offiziellen Ausschilderung der Traumpfade Rhein-Mosel-Eifel.

Aufstieg zum Riethelkreuz

Von unserem Ausgangspunkt am Parkplatz überqueren die Landstraße und folgen dem asphaltierten Weg in Richtung Sauerbrunnen. Noch bevor wir diesen erreichen biegen wir nach rechts auf einen schmalen Pfad in den Wald ab. Dort passieren wir eine Grillstelle mit Hütte und etwas später im Wald eine Aussichtsplattform. Einige Meter weiter verlassen wir den Wald auch schon wieder und betreten die südlichen Ausläufer von Volkesfeld. Hier folgen wir dem Sauerbrunnenweg bis an die Nettestraße, wo wir auf eine schöne Basaltbrunnenanlage treffen. Wir überqueren nun die Nettestraße und folgen dann einem Wanderpfad hinauf zum Riethelkreuz. Oben finden wir mehrere Sitzmöglichkeiten, welche wir für einige Augenblicke auch gern in Anspruch nehmen.

Um Volkesfeld herum

Nach der kurzen Pause am Riethelkreuz wandern wir oberhalb der südlichen Ausläufer von Volkesfeld entlang und durchqueren dann den ostwärtigen Ortsrand. Auf einem schmalen Wiesenpfad umwandern wir nun die Ortschaft. Zunächst halten uns Hecken entlang des Weges noch davon ab, unseren Blick schweifen zu lassen. Hinter einem kleinen Waldstück nach der nächsten Biegung ändert sich dies aber. Während links die Häuserzeilen beginnen, passieren wir rechter Hand eine Streuobstwiese. Wir wandern nun dezent bergauf und folgen dann dem Weg etwas oberhalb dem nördlichen Ortsrand entlang. So kommen wir an die Straße nach Weibern, welche wir überqueren. Auf der anderen Seite angekommen wandern wir an Sträuchern entlang bis zum westlichen Ortsrand von Volkesfeld. In der Ferne erkennen wir auf einem kleinen Hügel bereits die Waberner Heide, unser nächstes Ziel. Nun biegen wir auf einem malerischen Wiesenpfad ab und folgen diesem unterhalb der Waberner Heide bis zu einer Liege mit Blick auf Wabern, Weibern und die nach Norden sanft ausklingenden Hügel der Osteifel.

Waberner Heide und Falkleyblick

Von dieser Liege folgen wir dem Wegweiser in Richtung der Waberner Heide und werden schon wenige Schritte später von den ersten Wacholdersträuchern in Empfang genommen. Im Gegensatz zum Traumpfad Bergheidenweg letzte Woche dürfen wir uns hier allerdings nicht einer farbenfrohen Heidelandschaft erfreuen. Die blühende Besenheide suchen wir vergebens. Ein farblicher Kontrast wird hier lediglich durch das sonnengegerbte Gras und die dunkelgrünen Wacholdersträucher gebildet. Durch diese Heidelandschaft wandern wir leicht bergauf und treffen oben auf eine Schutzhütte, die Waberner Wacholderhütte, mit einer vorgelagerten Rastmöglichkeit. Diese Möglichkeit nutzen wir und genießen unsere mitgeführten Speisen und Getränke bei dem schönen Blick in Richtung Nordosten auf die sanften Hügel der Osteifel.

Nach dieser Rast geht es noch ein kurzes Stück weiter durch die Waberner Heide. Wir passieren ein paar Wiederkäuer, die ihr Tagwerk unter Kiefern verrichten und kommen dann in ein Waldstück. Hier folgen wir einem schönen Pfad durch den Herbstwald. Wir kommen wieder an den Waldrand und folgen diesem für ein kurzes Stück. Dann geht es wieder in den Wald hinein, wo uns der Forstweg schnell zum Aussichtspunkt Falkleyblick bringt. Von hier schauen wir auf den Campingplatz im Tal und die auf die gegenüberliegende Ortschaft Langscheid. Auch hier nehmen wir uns einige Momente Zeit für eine kleine Rast.

Durch Wald und Flur

Vom Aussichtspunkt Falkleyblick setzen wir unsere Wanderung in einem weiten Bogen durch den Wald fort. Wir folgen nun einem Feldweg wechselweise durch Wald und Flur. Schließlich erkennen wir auf der Anhöhe zu unserer Linken die Waberner Wacholderhütte und die entlang des Hangs abfallende Waberner Heide. Sogleich erreichen wir einen asphaltierten Weg, welchem wir bergab folgen. Am nächsten Wegekreuz, nur wenige Schritte später, ist der Abstecher zum Noorkopf ausgeschildert.

Abstecher zum Noorkopf

Wer diesen mit insgesamt knapp 550m sehr kurzen Abstecher unternehmen möchte, der folgt für wenige Meter weiter dem asphaltierten Weg. Die nächste Möglichkeit biegen wir auf einen Wanderpfad nach rechts ab. Auf diesem wandern wir in einem Bogen leicht bergauf. Oben auf dem Noorkopf erwartet uns ein schöner Blick in Richtung Nordosten, eine schöne Rastmöglichkeit sowie eine Schaukelliege. Auch dieser Ort lädt durchaus zum kurzen Verweilen ein. Anschließend geht es auf dem gleichen Weg zurück.

Rückweg mit Heilquelle

Wieder zurück auf dem Traumpfad biegen wir auf einen Wanderpfad ab und wandern am Waldrand entlang bergab. Unten treffen wir auf einen Feldweg, welcher auch gleich an einer Schutzhütte vorbei führt. An der nächsten Kreuzung biegen wir nach rechts in den Wald ab. Auf einem Schotterweg geht es mit einer Kehre bergab. Unten betreten wir einen kleinen Taleinschnitt, welchem wir bis zur Heilquelle Volkesfeld, einem Sauerbrunnen folgen. Dort füllen wir unsere Trinkflaschen auf und erfreuen uns an dem kühlen Nass. Der säuerlich-metallische Geschmack ist sicherlich nicht jedermanns Sache, auf einen Versuch sollte man es aber ankommen lassen. Von hier ist es auch nicht weit zurück zum Parkplatz.

Fazit

Meiner Meinung nach kann der Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld mit dem Traumpfad Bergheidenweg nicht mithalten. Mit dem Riethelkreuz, der Waberner Heide, dem Falkleyblick und dem Noorblick haben wir sicherlich schöne Orte erlebt. Allerdings ist der Abschnitt durch die Waberner Heide recht klein und geblüht hat hier auch nichts. Insgesamt handelt es sich bei dem Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld um eine kurze und schöne Wanderung, welche allerdings nicht mit richtigen Highlights aufwartet.

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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