Orchideen und andere Wildblumen im Mai

Nachdem mein April voll im Zeichen der Tierfotografie stand, nutzte ich die frühen Morgenstunden im Mai insbesondere für die Pflanzenfotografie. Mein Hauptaugenmerk lag dabei auf den mir bekannten Orchideen-Standorten im Ahrtal und Brohltal, welche ich allesamt mehrfach besuchte. Dort fand ich natürlich auch andere fotogene Wildblumen, an welchen ich mich versuchte.

Orchideen

Gemäß dem Internet-Auftritt des NABU Kreisverbands Ahrweiler e.V. kommen im Kreis Ahrweiler 20 verschiedene heimische Orchideenarten vor. Von diesen sind mir leider nicht alle Standorte bekannt. Dort sind dieses Jahr manche Arten, vermutlich aufgrund der Trockenheit, nur in reduzierter Anzahl oder gar nicht zum Blühen gekommen. Andere Arten sind mir schlichtweg durch die Lappen gegangen. Jedes Jahr ist anders und so bedarf es vieler regelmäßiger Besuche, um die optimale Blütezeit im jeweiligen Biotop abzugreifen. Die Blütezeit einiger spätblühender Orchideen steht aber noch aus, so dass die Saison noch nicht beendet ist.

Nun dürft Ihr aber selbst bewerten, ob ich in Euren Augen mit meinem Ansinnen erfolgreich war oder nicht. Denn jetzt folgt eine kleine Auswahl meiner Werke.

Andere Wildblumen

Bei der Suche nach Orchideen traf ich ungeplant auch viele andere wunderschöne Wildblumen an. Manche davon haben mich sofort dazu bewegt die Kamera zu zücken. Im Laufe des Jahres werden noch weitere tolle Pflanzen blühen. So stehen aktuell die Türkenbundlilien schon in den Startlöchern.

Auch hier folgt nun eine kleine Auswahl an Bildern.

Fazit

Zeitlich wird es im Mai schon etwas ungemütlich, wenn man vor Sonnenaufgang vor Ort sein möchte. Es macht aber einen gravierenden Unterschied, bei diesen herrlichen Lichtverhältnissen durch den Sucher der Kamera zu blicken. Zu Zeiten an denen andere Menschen erst aufstehen ist das fotografische Schaffen dann schon beendet, weil das Licht zu hart wird. Diese Bürden nimmt der leidenschaftliche Naturfotograf gerne in Kauf und startet zufrieden mit den ersten Ergebnissen auf der Speicherkarte in den Tag.

An Technik habe ich eine 50mm Festbrennweite, ein 65mm Lupenobjektiv, ein 100mm Makro-Objektiv sowie ein 100-400mm Telezoom-Objektiv zum Einsatz gebracht. Ich konnte ordentlich experimentieren und viel über meine Ausrüstung dazu lernen. Außerdem durfte ich feststellen, dass das Gear Acquisition Syndrome (GAS) deutlich abnimmt, wenn man regelmäßig draußen ist. Es geht eben nichts über praktische Versuche und die anschließende kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Werken. Er hat mir viel Spaß gemacht, der blumige Mai!

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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