Vögel und Robben auf Helgoland

Helgoland ist sicherlich längst kein Geheim-Tipp mehr unter Naturfotografen. Das Internet ist voll von wunderschönen Bildern der fotogenen Basstölpel (Morus bassanus), welche erst seit wenigen Jahren regelmäßig ganz oben auf dem Lummenfelsen ihren Nachwuchs ausbrüten. Hinzu treten Trottellummen (Uria aalge), Tordalken (Alca torda), Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla) und Eissturmvögel (Fulmarus glacialis), also die anderen Bewohner des steil abfallenden Lummenfelsens. Im Frühjahr und im Herbst halten große Mengen an Zugvögeln auf Helgoland eine Rast ab. Mitte Juni findet der jährliche Lummensprung statt. Dabei springen die jungen Trottellummen todesmutig in die Tiefe, um fortan von ihren Erziehungsberechtigten direkt auf dem Meer schwimmend gefüttert zu werden. Im Winter steht die Geburt der Kegelrobben (Halichoerus grypus) auf der Düne an. So bringt jede Jahreszeit seine eigenen Anreize, um die Nordseeinsel in der Deutschen Bucht zu besuchen. Diese besteht seit vielen Jahren aus der Hauptinsel und einer Nebeninsel, der Düne. Das markante Erscheinungsbild der Hauptinsel findet sich auch in den Farben der Flagge wieder:

Grün ist das Land,
rot ist die Kant,
weiß ist der Sand,
das sind die Farben von Helgoland.

Die Vorbereitung

Schon etwa ein Jahr im Voraus reiften die ersten konkreten Gedanken zu dieser Reise heran. Unsere kleine Reisegruppe bestand schließlich aus Jens, Stefan und mir: Drei fotografierende Naturliebhaber, ein jeder mit anderer Herangehensweise und eigenen Schwerpunkten. Wir werteten zoologische Reiseführer und Internetseiten aus und konnten so im Vorfeld schon unsere Gedanken schärfen. Recht schnell haben wir dann die Unterkunft gebucht. Für die Überfahrt stehen ab Cuxhaven der Katamaran „Halunder Jet“ oder das Bäderschiff „MS Helgoland“ zur Verfügung. Aufgrund der Geschwindigkeit (1:15h vs. 2:00h) entschieden wir uns für den Katamaran. Beide fahren aber nur einmal täglich hin und wieder zurück. Als letztes stellte sich uns die Frage nach dem Parken. Hier entschieden wir uns dazu, den Service von Herrn Böse in Anspruch zu nehmen. Damit war der organisatorische Rahmen für unsere Reise gesteckt.

Wer sich, wie wir, inhaltlich auf den Besuch der Insel vorbereiten möchte, dem bieten sich viele Möglichkeiten. Grundsätzlich kann auf die verfügbaren Bücher zurückgegriffen werden (z.B. aus der Serie Hotspots Europas). Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, der Facebook-Gruppe „Helgoland“ beizutreten. Dort werden regelmäßig aktuelle Bilder gepostet. Weiterhin kann ich die Seite der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Helgoland e.V. (OAG) wärmstens empfehlen. Dort findet sich z.B. eine Übersicht über die Beobachtungsgebiete der Hauptinsel und der Düne oder auch Informationen über aktuelle ornithologisch interessante Sichtungen.

Los gehts

Sonntag, 2. Juni 2019, 4:40 Uhr, der Wecker klingelt. Jetzt geht alles ganz schnell. Um 5:00 Uhr fährt Jens den Wagen vor, ich stehe mit gepacktem Koffer, prall gefülltem Foto-Rucksack, einem Kaffee in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht schon erwartungsvoll vor der Tür. Wider Erwarten kommen wir trotz unzähliger Baustellen schneller voran als geplant.

Am Anleger in Cuxhaven ist also erst einmal Zeit für einen Kaffee in aller Ruhe mit Blick auf die in die Elbe ein- und ausfahrenden Schiffe. Eine wunderbare Einstimmung. Danach gibt uns Stefan, Rheinländer mit Cuxhavener Migrationshintergrund, eine kleine Führung rund um die Anlegestelle „Alte Liebe“. Schließlich holen wir unser Gepäck und übergeben das Auto direkt am Anleger vertrauensvoll an Herrn Böse, der sich dann um den weiteren Parkvorgang kümmert. Nun checken wir an dem kleinen Container ein und übergeben unseren Koffer. Nicht viel später fährt der Katamaran ein, der in Hamburg seine Reise begonnen hat.

Mit dem Boarding beginnt nunmehr der letzte Teil der Anreise nach Helgoland. Im Katamaran „Halunder Jet“ sind die Sitze wie im Flugzeug angeordnet. Die Beinfreiheit ist dementsprechend überschaubar. Dafür rasen wir mit 65 km/h über die Wasseroberfläche und erreichen nach 1:15h die Anlegestelle auf Helgoland.

Nach einem ersten Snack bei den Hummerbuden schleppen wir uns und unser Gepäck hinauf ins Oberland und beziehen die Unterkunft. Das Abenteuer Helgoland kann nun beginnen.

Hauptinsel

Das offensichtlichste aller Beobachtungsgebiete ist zweifellos der Lummenfelsen. Er liegt im Nordwesten der Hauptinsel. Dort finden sich mehrere Plattformen, welche zumeist auch gut besucht sind. Mit dem höchsten Besucheraufkommen ist natürlich zwischen 13:00 und 16:00 Uhr zu rechnen, während die Tagesgäste auf der Insel sind. Am frühen Morgen war es während unserer Woche sehr ruhig. Mit richtig gutem Licht ist am Lummenfelsen aber erst zum Sonnenuntergang zu rechnen. Dann ist allerdings das Besucher-/Fotografenaufkommen naturgemäß wieder höher. Das war für uns aber nie ein Problem, man arrangiert sich 😉

Fotoreise Helgoland
Jens Woitol und der Autor zielen auf dem Lummenfelsen auf dasselbe Motiv (Foto: Stefan Blank)

Die Abzäunung der Aussichtsplattformen auf dem Lummenfelsen dient nicht nur dem Schutz der nistenden Vögel. Da die Bewohner der obersten Etage des Lummenfelsens, die Basstölpel, recht stabile Schnäbel haben, sollte man auch aus Eigenschutz Abstand zu den Tieren einhalten. Die Abstände zu den Tieren sind ohnehin erstaunlich kurz. Deshalb lassen sich sehr schön die Verhaltensmuster der Tiere studieren. Der Beobachter kann dann leichter vorhersagen, ob sich demnächst eine fotogene Situation ergeben könnte. Um nicht durch die schiere Masse der Motive überfordert zu werden, sollte man sich auf eine kleine Gruppe von Tieren konzentrieren. Das Wetter übt einen großen Einfluss auf das Verhalten der Tiere aus. Bei steigender Hitze blieben viele der Vögel mit geschlossenen Augen auf dem Brutfelsen sitzen. Dafür schwebten sie bei bewölktem Himmel und starkem Wind teilweise auf Augenhöhe in der Luft. Den Lummenfelsen muss man mit allen Sinnen wahrnehmen. Wer das permanente Geschrei, den markanten Geruch, Streiterei und Zuneigung hautnah miterlebt hat, wird diese wunderschönen Tiere nie wieder vergessen.

Aufgrund der Nähe zu diesem Motiv ärgerte ich mich darüber, dass ich das Weitwinkel zuhause gelassen hatte. Daher musste ich für Übersichtsaufnahmen das 24-105mm Standardzoom nutzen. Für die Detailaufnahmen kam das 100-400mm Telezoom, für die Flugaufnahmen das 600mm Supertele zum Einsatz. Mit den beiden letzteren Objektiven sind unter anderem die folgenden Bilder entstanden.

Wie schon eingangs erwähnt, gibt es noch vier weitere klassische Bewohner des Lummenfelsens. Dies sind Trottellummen (Uria aalge), Tordalken (Alca torda), Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla) und Eissturmvögel (Fulmarus glacialis). Diese nisten an den Steilwänden des Lummenfelsens und fliegen daher zumeist auch tiefer. Damit sind sie etwas schwieriger zu beobachten als die Basstölpel. Es gibt aber auch leicht seitliche Beobachtungsmöglichkeiten auf den Lummenfelsen. Von hier lässt sich das illustre Treiben am Fels, das ständige Kommen und Gehen, das Miteinander und das Gegeneinander sehr schön beobachten. Hierfür sind aber längere Brennweiten zweckmäßig.

Fotoreise Helgoland
Der Autor bereitet sich auf dem Lummenfelsen auf Flugbilder vor (Foto: Stefan Blank)

An unserem Rückreisetag gab es recht starken Wind. Das führte dazu, dass auch die Bewohner der unteren Etagen vermehrt nach oben getrieben wurden. Diese Wetterlage brachten Lummen und Alke vermehrt auch in unsere Nähe. Eine Trottellumme wurde völlig vom Winde verweht. Sie war augenscheinlich nicht mehr Herr des Verfahrens und landete wie Quax, der Bruchpilot, schließlich zwei Meter von uns entfernt auf der Aussichtsplattform. Ich weiß nicht, wer durch diese Situation überraschter war: Lumme oder Fotograf. Leider mislangen die Bilder von diesem spektakulären Anflug. Die überraschte Lumme konnte ich aber auf den Sensor bannen.

Weniger schön ist es, die Auswirkungen menschlichen Treibens am Lummenfelsen zu beobachten. Sehr viele Tiere schleppen statt des natürlichen Nistmaterials Teile von Fischernetzen an. Diese sieht man dann in sehr viele Nester eingebaut. Manchem wird das aber auch zum Verhängnis. Wer genau die Steilwände absucht, der findet auch verendete Tiere, die sich an den Fischernetzen selbst erhängt haben oder hängend verhungert sind. Für mich ein weiteres Zeichen dafür, dass ein generelles Umdenken zum Umgang mit der Natur zwingend erforderlich ist!

Aber auch außerhalb des Lummenfelsens boten sich auf der Hauptinsel Helgolands die Möglichkeit zur Vogelfotografie. Insbesondere am frühen Morgen strahlt die Sonne auf die roten Felsen der Nordklippe. Vom Nordoststrand aus liessen sich nun sehr schön die Eiderenten (Somateria mollissima) bei der Jagd nach Krebsen fotografieren.

Das Gelände zwischen Kurpark und Sportplatz wurde sehr gern von Ornithologen besucht. Mehrere lange Rohre richteten sich regelmäßig auf die Sträucher, um nach den kürzlich gemeldeten Raritäten zu suchen. Wir verfolgten in diesem Bereich über mehrere Stunden einen Karmingimpel (Carpodacus erythrinus) und einen Rotkopfwürger (Lanius senator).

Die Hauptinsel bietet dem Naturfreund also eine sehr große Vielfalt an Beobachtungs- und Fotografiermöglichkeiten. Darüber hinaus kann ich den Besuch der Vogelwarte Helgoland mit einer Führung durch den Fanggarten wärmstens empfehlen!

Aber damit nicht genug, denn neben der Hauptinsel gibt es ja auch noch eine kleine aber feine Dependance.

Auf der Düne

Dem geneigten Leser stellt sich nun zunächst die Frage: Warum sollte ich denn überhaupt auf die Düne? Die Antwort ist schnell gegeben. Hauptsächlich wegen der Kegelrobben (Halichoerus grypus). Die nächste Frage könnte lauten: Und wie komme ich auf die Düne? Nun, vom Hafen der Hauptinsel verkehrt regelmäßig die Dünenfähre. Für die Hin- und Rückfahrt haben wir zusammen 5€ entrichtet. In diesem Zusammenhang kann ich nur empfehlen, sich in der Informationsbüro neben dem Anleger nach den ersten und letzten Fahrten für die kommenden Tagen zu erkundigen. So konnten wir bereits um 7:30 Uhr übersetzen. Manchmal findet aufgrund von Veranstaltungen die letzte Rückfahrt von der Düne erst um 23:00 Uhr statt. Wer das weiche Licht der untergehenden Sonne fotografisch nutzen möchte, kann so seinen Aufenthalt auf der Düne zielführend ausdehnen.

Die Dünenfähre bringt uns in wenigen Minuten auf die Düne. Vom Anleger gelangen wir in wenigen Schritten an den Nordstrand, wo die Kegelrobben residieren. Schon am Eingang werden wir darauf hingewiesen, dass zum größten Raubtier Deutschlands 30 Meter Abstand einzuhalten sind. Etwas weiter sehen wir sie auch schon auf der faulen Haut am Strand liegen. Nach einiger Zeit der Beobachtung tut sich überhaupt nichts. Der geneigte Naturfotograf kratzt sich am Kopf und fragt sich, wie man denn diese Siesta-machenden Säugetiere in irgendeiner Art und Weise fotografisch in Szene setzen könnte. Just in diesem Moment beginnen verlieren zwei (vermutlich jüngere) Kegelrobben die Nerven. Über Minuten reizen sie sich gegenseitig und messen ihre Kräfe. Mit den ersten Aufnahmen im Gepäck wandern wir weiter am Nordstrand entlang.

Etwas weiter treffen wir auf eine einzelne Kegelrobbe. In gebührender Entfernung begannen wir zu beobachten und machten die ersten unspektakulären Bilder. Dann startet unser Modell eine unglaubliche One-Seal-Show. Sie wirft sich von einer fantastischen Pose in die andere. Die Kameras rattern, um diese unglaublichen Momente festzuhalten. Am Ende des Shootings hegen wir den Verdacht, dass dieses Exemplar von den anderen Kegelrobben dazu auserkoren wurde, die Touristen abzulenken.

Die Düne bietet aber außer den Kegelrobben noch unzählige weitere Motive. Während unserer Erkundungen treffen wir unterschiedliche Biotope und Bewohner an. Entlang der Küste finden sich Sand- und Kiesstrände. Wer sich hier ruhig wartend in den Sand legt, kann das ein oder andere Motiv auf sich zukommen lassen.

Das Innere der Düne besteht aus dem Flugplatz, dem Campingplatz, den Bungalows. Dazwischen führt ein Wegenetz durch die Sträucher, auf den „Jonny Hill“, den höchsten Punkt der Düne, und an den beiden kleinen Seen vorbei. Auch in diesem Bereich sind für geduldige Beobachter interessante Sichtungen möglich. Zumeist ist die Entfernung zum Motiv aber doch erheblich.

Wir verbrachten insgesamt eineinhalb Tage auf der Düne. Während des ersten Tages erkundeten wir die Außenbereiche, beim zweiten Mal nahmen wir uns das Innere der Insel vor. Wer länger auf Helgoland bleibt, dem kann ich den Besuch der Düne definitiv empfehlen. In den dort befindlichen Bungalows kann man im Übrigen auch übernachten. Leider beträgt die Mindestaufenthaltsdauer aber fünf Tage. Das war auch der Grund dafür, dass wir uns über den gesamten Zeitraum auf der Hauptinsel eingemietet hatten.

Rückreisetag

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Das galt dann am Samstag, den 8. Juni 2019 auch für unseren Aufenthalt auf Helgoland. Zum Abschluss sollte uns noch einmal eine gehörige Unterhaltung geboten werden. Schon am Vorabend des Reistags hatte der Wettergott zum Sturm geblasen. Das Meer rund um Helgoland schäumte und bäumte sich auf. Die Vögel widerstanden dem Sturm und es ergaben sich völlig neue Perspektiven. Bei Böen um die 100 km/h fiel es mir schwer, das Telezoom gegen den Wind auszufahren. Wir nutzten diese Gelegenheit natürlich für einige Sturmbilder.

Bereits zwei Tage vor der Abreise wurden wir über den wartungsbedingten Ausfall des Katamarans informiert. Gut informierte Kreise sagten aber, dass der „Halunder Jet“ bei der gegenwärtigen Wellenhöhe von 2,30m ohnehin nicht hätte fahren können. Sei es wie es wolle, wir mussten also auf die „MS Helgoland“ umbuchen. So kamen wir tatsächlich noch in den Genuss der anderen Reisemöglichkeit nach Helgoland. Trotz der unruhigen See liegt das Bäderschiff wegen der Stabilisatoren sehr gut im Wasser. Noch dazu bot sich uns hier deutlich mehr Beinfreiheit als auf dem Katamaran.

Noch von Helgoland aus informierten wir Herrn Böse über die Änderung des Terminplans und des Anlegeortes. Als wir in Cuxhaven aus dem Schiff ausstiegen, konnten wir unser Auto in unmittelbarer Nähe übernehmen. Ein weiterer Vorzug eines Parkservices.

Fazit

Am Sonntag gegen 0:30 Uhr kamen wir schließlich wieder wohlbehalten zuhause an und blickten auf eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Woche zurück. Ich hatte fotografisch viel ausprobiert und ca.10.000 Aufnahmen auf meine Speicherkarten gebannt. Davon blieben nach der Auslese noch 240 übrig. Eine Auswahl, die mir nicht leicht fiel, habe ich Euch in diesem Artikel vorgestellt.

Das war für mich die erste Reise dieser Art und es hat einfach alles gepasst. Meine Erwartungen wurden in allen Belangen übertroffen, wir haben tolle Motive vor die Kamera bekommen. Darüber hinaus erwiesen sich die Helgoländer als ein ausgesprochen gastfreundliches und unkompliziertes Völkchen. In unsererm Team ging es sehr harmonisch zu, wir haben viel zusammen gelacht. Mein besonderer Dank dafür gilt meinen beiden Mitreisenden Stefan und Jens, aber natürlich auch meiner Familie, die mir diese Reise ermöglicht hat. Ich schaue weiterhin einem aufregenden Jahr entgegen und freue mich auf das Kommende!

Dieser Artikel kann Elemente enthalten, welche als Werbung wahrgenommen werden könnten. Hierfür habe ich weder Finanzmittel noch Vergünstigungen irgendwelcher Art erhalten. Ich bringe lediglich meine eigenen Erfahrungen und Meinungen zum Ausdruck.

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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