Sieghardtstor, Weiße Marter und Burg Rabeneck (9,9km)

Nach der Wanderung im Kleinziegenfelder Tal und zu den Burgruinen Leienfels und Bärnfels steht heute die dritte und letzte Wanderung unseres Osterurlaubs in der Fränkischen Schweiz an. Hierfür wollten wir auch das Wiesenttal einmal besuchen. Herausgekommen ist diese wunderschöne Wanderung von Doos zur Weißen Marter, zur Burg Rabeneck und schließlich zurück über das Wiesenttal (Tour 11 im Rother Wanderführer Fränkische Schweiz). Die zurückgelegten 9,9km könnt Ihr der beigefügten Übersichtskarte entnehmen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 9899 m
Maximale Höhe: 615 m
Minimale Höhe: 366 m
Gesamtanstieg: 642 m
Gesamtabstieg: -607 m
Download file: 20180404-Rabeneck.gpx

Parken

Wir parken unser Auto auf einem kleinen Parkstreifen, der sich vor dem alten Schwimmbad von Doos befindet.

Ausschilderung

Wir beginnen unsere Wanderung  indem wir dem gelben Kreis folgen. Nur wenige Schritte später übernimmt aber schon das rot-weiße Rechteck. Von Köttweinsdorf folgen wir der gelben Raute über die Weiße Marter nach Eichenbirkig. Vom Gut Schönhof führt uns der grüne Kreis zur Burg Rabeneck. Von dort bringt uns die 7 im blauen Dreieck in das Wiesenttal. Dort folgen wir dem Weg entlang des Flußverlaufs zurück zum Auto.

Aufstieg nach Köttweinsdorf

Vom Parkplatz passieren wir sogleich das alte Schwimmbad von Doos.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Am alten Schwimmbad von Doos beginnt die Wanderung

Am Ende des Schwimmbads gelangen wir an eine Brücke, auf welcher wir die Wiesent überqueren.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Zunächst überqueren wir die Wiesent

Von nun an geht es auf einem schmalen Waldpfad knackig bergauf.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Durch den Wald geht es zu Anfang ordentlich bergauf

Links und rechts des Weges sind die vielen Steine sämtlich mit grünem Moos überzogen.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Während des Aufstiegs scheint die Sonne durch die Bäume

Unterwegs treffen wir auf einen Wegweiser, der uns einen kurzen Abstecher im Wald zum Sieghardtstor anzeigt. Dabei handelt es sich um eine Formation aus zwei Felsen, die einen torähnlichen Durchlass bilden.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Wenige Meter abseits des Weges befindet sich das Sieghardtstor

Zurück auf dem ursprünglichen Weg wandern wir weiter bergauf. Auch hier oben sind die vielen herumliegenden Steine recht grün vom Moos.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Auch oben sind die Steine mit Moos überzogen

Dann passieren wir eine kleine Andachtstätte mitten im Wald mit Sitzgelegenheit.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Wir passieren eine kleine Gedenkstätte im Fels

Schließlich verlassen wir das Waldstück und betreten freies Feld. Der Weg bringt uns nun schnurstracks nach Köttweinsdorf.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Über die freie Flur wandern wir nach Köttweinsdorf

Wenig später erreichen wir Köttweinsdorf, das immer geradeaus durchquert wird.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Wir erreichen Köttweinsdorf

Über die Weiße Marter nach Eichenbirkig

Nicht weit nach dem Ortsausgang von Köttweinsdorf weist uns ein Schild in Richtung Weiße Marter auf einen Feldweg nach rechts. Das ist auch gut so, denn ansonsten wären wir der Landstraße entlang gelaufen. So folgen wir nun der gelben Raute, die uns über Feld- und Wiesenwege recht schnell zu dem schönen Bildstock führt. Hier ist erst einmal Zeit und Gelegenheit für eine kurze Mittagsrast. Der doch recht kühle Wind sorgt allerdings dafür, dass wir zügig wieder aufbrechen möchten.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Unter Bäumen finden wir den Bildstock Weiße Marter

Weiter geht unser Weg über Wiesen und Felder. Unweit unserer Raststätte fällt mir am Ende eines Feldes ein bizarrer Baum ins Auge.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Auf der anderen Seite des Ackers steht ein sehr charakteristischer Baum

Wir betreten ein Waldstück und wandern hier bergab. Unten angekommen überqueren wir die Landstraße und folgen der Ausschilderung nach Eichenbirkig auf der anderen Straßenseite wieder bergauf.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Nach der Überquerung der Straße geht es wieder bergauf

Nach einem kurzen Anstieg sind die Dächer von Eichenbirkig schon von weitem zu erkennen.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Die ersten Häuser von Eichenbirkig

Der Feldweg bringt uns zur Hauptstraße von Eichenbirkig. Dieser folgen wir, bis uns am anderen Ende der Ortschaft das Gut Schönhof erwartet.

Über Gut Schönhof zur Burg Rabeneck

Inzwischen haben wir ein gutes Stück des Weges zurückgelegt. Im Rother Wanderführer ist das Gut Schönhof nicht als Einkehrmöglichkeit gelistet. Daher sind wir umso überraschter, dass es hier einen ausgesprochen einladenden Außenbereich gibt. Bei Sonnenschein genießen wir unsere Einkehr auf der windgeschützten Terrasse.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Im Gut Schönhof lässt sich wunderbar einkehren

Der Brunnen von Gut Schönhof ist traditionell österlich mit bunten Eiern geschmückt. Für die Kinder gibt es auch noch einen kleinen Spielplatz. Eigentlich ist es schade, dass wir bald schon wieder aufbrechen müssen. An diesem wunderschönen Ort wären wir gerne noch länger geblieben.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Im Gut Schönhof treffen wir auf einen traditionellen Osterbrunnen

An der Kreuzung vor Gut Schönhof erwartet uns bereits der nächste Wegweiser. Dieser leitet uns mit Hilfe des grünen Kreises zur Burg Rabeneck.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Nun geht es strammen Schrittes in Richtung Rabeneck

Zunächst wandern wir am Waldrand entlang weiter, bevor uns der Weg durch den Wald bergab führt. So gelangen wir zur Burg Rabeneck.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Hoch oben thront Burg Rabeneck

Unmittelbar vor der Burg treffen wir auf einen weiteren Wegweiser, der uns bergab in das Wiesenttal leitet.

Abstieg und Rückweg durch das Wiesenttal

In der Umgebung der Burg Rabeneck folgt nun ein sehr spannender Weg.  Mal geht es einen engen Pfad entlang…

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Unterhalb der Burg Rabeneck wird der Weg verwinkelt

… einmal durchqueren wir eine enge Felsspalte…

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Durch diese Felsspalte geht es hindurch

… dann geht es wieder an Felsen vorbei…

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Weiter geht es an Felsfomationen vorbei

… und schließlich geht es noch durch einen Felsdurchbruch.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Einmal wandern wir unter dem Fels hindurch

Nach dieser Passage geht es auf einem Wanderpfad, teilweise über Treppen, hinab ins Wiesenttal.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Teilweise über Stufen steigen wir ins WIesenttal hinab

Unten angekommen halten wir uns gleich links. Wir wandern nun an der romatischen Wiesent entlang. Einziger Wermutstropfen dieser herrlichen Gegend ist allerdings, dass eine Straße auf der anderen Seite des Flusses verläuft.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Nun sind wir im romantischen Wiesenttal angekommen

Nach ein paar Metern blicken wir zurück und erkennen die Burg Rabeneck auf der Anhöhe über uns.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Über dem Wiesenttal thront Burg Rabeneck

Im Wiesenttal sehen wir immer wieder interessante Felsformationen aus dem Wald herausschimmern. An manchen betätigen sich wagemutige Kletterer.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

In den Felsen des Wiesenttals wird eifrig geklettert

So wandern wir weiter durch das Wiesenttal und erreichen schließlich ein Wasserkraftwerk.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

An der Wiesent entlang gelangen wir an ein Wasserkraftwerk

Von hier aus ist es nun nicht mehr weit bis zum Schwimmbad von Doos.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Zuletzt geht es noch einmal über die Wiesent

Wir überqueren noch einmal die Wiesent und stehen kurze Zeit später wieder an unserem Auto.

Impressionen vom Wegesrand

Einige blühende Farbtupfer konnten wir heute erkennen, die Natur kommt langsam in Gang. Abgelichtet habe ich aber lediglich eine Bachstelze (Motacilla alba), welche im Wiesenttal überaus eifrig tätig war.

Weiße Marter, Rabeneck und Wiesenttal

Diese Bachstelze (Motacilla alba) schüttelt sich gerade

Fazit

Heute haben wir einen großartigen Tag erlebt. Es begann mit einem anstrengenden, aber schönen Aufstieg durch einen tollen Wald. Weitere Highlights waren die Einkehr in dem fantastischen Gut Schönhof, der beeindruckende Weg um Burg Rabeneck herum und das romantische Wiesenttal. Das Wetter hat diesem tollen Tag das Tüpfelchen auf das i gegeben. Daher will ich auch gar nicht mehr Worte verlieren und vergebe die volle Punktzahl!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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