Zu den Burgruinen Leienfels und Bärnfels (8,8km)

Nach der Wanderung im Kleinziegenfelder Tal unternehmen wir heute die zweite Tour während unseres Osterurlaubs in der Fränkischen Schweiz. Im Rother Wanderführer „Fränkische Schweiz“ ist dieser Rundweg als Top-Tour vermerkt. Das allein ist schon Grund genug, die Wanderstiefel zu schnüren. Heute haben wir uns also auf den Weg gemacht, um die beiden Burgruinen aus der Nähe zu betrachten. Die zurückgelegten 8,8km könnt Ihr der beigefügten Karte entnehmen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 8827 m
Maximale Höhe: 660 m
Minimale Höhe: 452 m
Gesamtanstieg: 660 m
Gesamtabstieg: -657 m
Download file: 20180403-Leienfels.gpx

Parken

Wir parken kostenfrei auf einem Wanderparkplatz, der sich nördlich von Obertrubach rechts der Straße befindet.

Ausschilderung

Den ersten Teil des Weges folgen wir der Markierung mit dem Herz. Danach begleitet und das blaue Kreuz über Leienfels bis nach Soranger. Ab hier geht es weiter mit dem blauen Punkt. In Bärnfels schließlich leitet uns die grüne Raute durch das Gründleinstal zurück zum Parkplatz.

Vom Parkplatz nach Leienfels

Vom Parkplatz geht es zunächst auf einem Schotterweg der Herz-Markierung entlang.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Wir folgen dem geschotterten Weg

An einer Kreuzung (siehe letztes Bild der Wanderbeschreibung) halten wir uns halb links und betreten einen Hohlweg. Dieser ist zunächst offen, wenig später wird er von den am Rand wachsenden Sträuchern völlig umschlossen.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Der Hohlweg ist von Bäumen umschlossen

Wir folgen dem Hohlweg nun immer geradeaus. So überqueren wir auch ein Wegekreuz, an welchem der Weg in den Wald hineinführt.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Blick zurück auf den Weg durch den Wald

Ab der nächsten Kreuzung mit Bank folgen wir dem blauen Kreuz. Von nun an geht es recht steil bergauf. So bewältigen wir in kurzer Zeit einige Höhenmeter.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Durch den Wald haben wir einen knackigen Anstieg zu überwinden

Durch den Wald geht es immer geradeaus nach oben. Wir überqueren einen Forstweg und passieren eine Schutzhütte auf unserer rechten Seite. Kurz danach kommen wir auch an einer abgesägten Fichte vorbei, welche mehrere Fruchtkörper des Rotrandigen Baumschwamms trägt.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Ein Baumstamm mit Wegweisern und Rotrandigem Baumschwamm

Nach einem weiteren kurzen Anstieg verlassen wir den Wald und wandern am Waldrand weiter. Jenseits des offenen Feldes erkennen wir schon die Anhöhe, hinter welcher sich die Ortschaft Leienfels verbirgt.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Hinter den Felsen liegt die Ortschaft Leienfels

Auf dem Weg zu eben diesen Felsen, sind am Himmel interessante Wolkenstrukturen zu erkennen.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Kurz vor Leienfels geben sich am Himmel tolle Wolkenformationen zu erkennen

Nach wenigen Schritten bergauf durch den Wald zeigen sich dann die ersten Häuser der Ortschaft Leienfels.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Nun haben wir die Ausläufer von Leienfels erreicht

Hier treffen wir auf die Gaststätte „Zur Burgruine“. In deren Vorgarten ist eine Modelleisenbahn aufgebaut. Leider verkehrten allerdings keine Züge.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Im Garten der Gaststätte in Leienfels ist eine Modelleisenbahn aufgebaut

Direkt nach der Gaststätte halten wir uns nach links, um einen kurzen und absolut lohnenswerten Abstecher zur Burgruine Leienfels zu machen. Dazu folgen wir einfach der Ausschilderung.

Auf der Burgruine Leienfels

Von den Mauern ist zwar nicht mehr allzuviel übrig, die ganze Szenerie wirkt dafür wie unmittelbar aus dem Zeitalter der Romantik in die Gegenwart versetzt. Für diese Eindrücke sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen. Von hier oben kann der Wanderer hervorragend seinen Blick über die umliegenden Waldeshöhen schweifen lassen und genießen. Die Burgruine Leienfels eignet sich damit auch hervorragend für unsere Mittagsrast. Die Kinder können dabei auch gleich ihre Ferngläser ausprobieren. Nach einer ausgiebigen Pause wandern wir wieder zurück zur Gaststätte „Zur Burgruine“.

Von Leienfels nach Bärnfels

Von dieser Kreuzung geht es nach links weiter, der Straße bergab folgend. Noch in der Kurve biegen wir in den Wald ab und folgen nun dem schmalen Wanderpfad.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Wir wandern durch den Wald unterhalb der Burgruine Leienfels weiter

Durch den Wald geht es wieder bergab. Unten angekommen verlassen wir den Wald und treffen auf eine Straße. Nach der Überquerung folgen wir auf der anderen Seite direkt dem Wiesenweg.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Aus dem Wald heraustretend überqueren wir eine Straße

Über das freie Feld geht es nun, vorbei an vereinzelten Gebüschen, in das nächste Waldstück hinein.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Weiter geht es auf einem Wiesenweg

Nach einem kurzen Wegabschnitt durch den Wald und am Waldrand entlang erreichen wir die Ortschaft Soranger.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Wir erreichen die Ausläufer der Ortschaft Soranger

Hier wandern wir immer geradeaus, am Ortsrand entlang. Bevor wir den Ortsausgang erreichen, zweigt unser Weg nach links ab. Von nun an folgen wir dem blauen Punkt.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Wir wandern an Wald- und Feldrand entlang

Nach einem Abschnitt durch den Wald und am Waldrand entlang betreten wir wieder freies Feld. Dort steht ein einladendes Bänklein neben ein paar Kiefern. Zeit für eine kurze Pause. Gleichzeitig genießen wir die Sonnenstrahlen, die sich dieses Jahr recht spärlich haben blicken lassen.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Auf einem bequemen Wiesenweg geht es in Richtung Bärnfels

Dem Weg folgend treffen wir auf die Straße nach Bärnfels. Den kurzen Abschnitt bis dorthin geht es entlang dieser Straße weiter.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Von der Straße aus blicken wir auf den Ortseingang von Bärnfels

Noch vor den ersten Häusern geht es nach links. Direkt hinter dem aufgegeben wirkenden Gasthof linker Hand biegen wir nach links ab. Nach wenigen Schritten stehen wir an der markanten Burgruine Bärnfels.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Die Überreste der Burgruine Bärnfels

Auf der gegenüberliegenden Seite der Ruine befindet sich auch eine Bank und eine Info-Tafel. Von hier oben haben wir einen tollen Blick auf die Ortschaft Bärnfels.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Blick über die Dächer von Bärnfels

Nach einer kleinen Pause geht es nun über die Treppen hinab in Richtung Ortschaft und dann nach links hinein ins Gründleinstal.

Abstieg durch das Gründleinstal

Gleich zu Beginn werden wir von interessanten Gesteinsformationen links und rechts des Weges überrascht. Ein toller Waldweg führt uns leicht bergab.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Der Wald bei Bärnfels birgt interessante Steinformationen

Dabei wandern wir abwechselnd im Wald oder auf einem weichen Wiesenpfad.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Der Wiesenweg durch das Gründleinstal

Auch hier begleiten Felsformationen unseren Wanderweg.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Felsformationen am Wegrand im Gründleinstal

Schließlich wandelt sich der Pfad zu einem geschotterten Weg. Jetzt befinden wir uns schon auf den letzten Metern durch das Gründleinstal.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Die letzten Meter durch das Gründleinstal ist der Weg geschottert

Nun haben wir die Stelle erreicht, an welcher wir heute Morgen nach halblinks in den Hohlweg eingebogen sind.

Burgruinen Leienfels und Bärnfels

Nun sind wir fast wieder am Parkplatz angekommen

Letztlich biegen wir nach rechts ab und wandern die letzten Meter bis zum Parkplatz zurück.

Impressionen vom Wegesrand

Auch heute waren noch nicht allzu viele Pflanzen und Tiere zu sehen. Immerhin durften wir uns an einigen Exemplare der Gewöhnlichen Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) erfreuen, welche echte Farbtupfer in den noch hellbraunen Wiesen darstellten.

Fazit

Eine sehr schöne Wanderung, deren Highlights sicherlich die beiden Burgruinen in Leienfels und Bärnfels sind. Der knackige Anstieg zu Beginn ist zwar etwas anstrengend, dafür werden Wandernde mit tollen Aussichten und schönen Wegen belohnt. Auch der Weg durch das Gründleinstal ist ausgesprochen sehens- und gehenswert. Insgesamt eine tolle Tour, die ich uneingeschränkt empfehlen kann!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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