Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter (10,2km)

Heute fahren wir mit einer historischen Zahnradbahn, sehen ein Schloß, besuchen eine Burgruine und sind zu Gast auf einem staatstragenden Berg. Das alles gibt es im Siebengebirge relativ eng beeinander. Unsere knapp 10km lange Wanderung vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter könnt Ihr der folgenden Karte entnehmen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 11817 m
Maximale Höhe: 404 m
Minimale Höhe: 81 m
Gesamtanstieg: 862 m
Gesamtabstieg: -892 m
Download file: 20170409-Drachenfels.gpx

Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 38, Siebengebirge, 1:25.000

Die Fahrt mit der Drachenfelsbahn macht dabei knapp 1,6km aus. Damit ergibt sich eine Entfernung von knapp 10km für diese Wanderung.

Beschilderung

Zu Beginn des Weges, zwischen Burg Drachenfels und Schloß Drachenburg, folgen wir der Ausschilderung „K“ bis zur Lietschen-Hütte.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Zunächst folgen wir der Beschilderung „K“

Ab der Lietschen-Hütte bis auf den Petersberg folgen wir diesem Zeichen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Eine zeitlang folgen wir diesem Zeichen

Während des Abstiegs vom Petersberg nach Königswinter orientieren wir uns an diesem Zeichen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Am Ende des Weges folgen wir diesem Zeichen

Parken

Ganz in der Nähe der Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter stehen größere Parkplätze zur Verfügung. Für den ganzen Tag bezahlen wir 5€. Die Parkplätze der Drachenfelsbahn sind ab Ortseingang Königswinter gut ausgeschildert.

Mit der Drachenfelsbahn zum Drachenfels

Zur Begeisterung der Kinder beginnen wir unseren Wandertag mit der historischen Drachenfelsbahn. Die soll uns in knapp zehn Minuten zur Bergstation Drachenfels bringen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

An der Talstation der Drachenfelsbahn beginnt unser heutiger Ausflug

Unterwegs halten wir an der Mittelstation. Von hier aus können die Fahrgäste bequem das Schloß Drachenfels besuchen. Während der Weiterfahrt erhaschen wir einen kurzen Blick auf das Schloß und ich nutze den Augenblick für ein schnelles Bild.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Während der Fahrt mit der Drachenfelsbahn passieren wir das Schloss Drachenburg

Schließlich erreichen wir die Bergstation und steigen aus.

Auf dem Drachenfels

Die Drachenfelsbahn endet direkt am Panorama-Restaurant. Wer möchte kann hier einkehren und die tolle Umgebung auf sich wirken lassen. Wir gehen aber weiter nach oben, um die Ruine der Burg Drachenfels aufzusuchen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Hoch droben auf dem Berg thront die Ruine der Burg Drachenzahn

Der Fußmarsch nach oben ist steil, aber nicht weit. Von oben bietet sich dem Besucher ein fantastischer Ausblick auf das umgebende Rheintal.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Von der Burg Drachenfels haben wir einen tollen Ausblick den Rhein entlang

Nachdem wir die Aussicht genossen haben, begeben wir uns wieder auf den Weg nach unten.

Vom Drachenfels zum Petersberg

Dazu folgen wir zunächst der Straße, die parallel zur Drachenfelsbahn verläuft. Kurz vor dem Schloß Drachenburg biegen wir in einer Kehre nach rechts ab und folgen dem Wegweiser „K“. Von dort geht es eben oder leicht bergab immer geradeaus, bis wir schließlich zum Milchhäuschen gelangen. Diese Einkehrmöglichkeit ist eine echte touristische Attraktion und gut besucht.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Am Milchhäuschen können sich die Wanderer stärken

Von hier steigen wir auf den Schallenberg hinauf. Auf dem Weg stehen wir vor einem Aussichtspunkt, von wo aus wir auf die Burg Drachenfels blicken.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Vom Aussichtsrondell auf dem Schallenberg aus ist die Burg Drachenfels gut zu erkennen

Weiter geht es leicht bergauf. Hier passieren wir zunächst ein Bänkchen mit Ausblick und kommen schließlich zum Gipfelkreuz auf dem Schallenberg. Erstaunlicherweise finden wir dieses nicht am höchsten Punkt.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Dies ist das Gipfelkreuz des Schallenbergs

Ehrgeizigere Wanderer können nun den kurzen, steilen Anstieg auf den Geisberg weitergehen. In Anbetracht der trüben Sicht und aus Rücksicht auf unsere Kinder verzichten wir heute darauf. Wer diesen Weg geht, der stößt an der Lietschen-Hütte wieder auf den Hauptweg.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Kurz vor der Lietschen-Hütte biegen wir links ab

Von der Lietschen-Hütte gehen wir auf dem Hauptweg wieder etwas zurück und kommen dann an den unten abgebildeten Wegweiser. Dieser sagt uns, dass es noch 3,4km auf den Petersberg sind. Ab hier folgen wir dem blau-weißen Zeichen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Von hier sind es 3,4km auf den Petersberg

An dieser Stelle biegen wir also nach rechts ab und folgen nun immer geradeaus der breiten Waldstraße. Wenn diese nach links abknickt, kommen wir bald an eine Hütte. An dieser Hütte führt uns eine Brücke über die viel befahrene L331.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

An dieser Stelle überqueren wir die viel befahrene L331 auf einer Brücke

Es geht nun im Wald mehr oder weniger parallel zur L331. Schließlich passieren wir eine Blumenwiese und kommen an ein Bänkchen. Ab hier kündigt sich der Petersberg an, der Aufstieg beginnt.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Ab hier gehts aufwärts in Richtung Petersberg

Nach einem ersten Aufstieg im Wald durchqueren wir eine Wiese. Danach folgt der letzte Aufstieg über den Bittweg auf den Petersberg.

Auf dem Petersberg

Auf dem Petersberg erreichen wir zunächst einen Aussichtspunkt, der in Richtung Westen blickt.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Am ersten Aussichtspunkt auf dem Petersberg blicken wir in Richtung Westen

Von dort aus überqueren wir das Gelände auf dem Petersberg. Dabei laufen wir auf das bekannte Bild mit dem Steigenberger Grandhotel zu.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Das Steigenberger Grandhotel Petersberg

Hinter dem Steigenberger Grandhotel befindet sich der dazu gehörende Biergarten. Hier kann man gut einkehren und die Aussicht genießen. Leider war die Sicht heute nicht allzu gut. Ansonsten bietet sich auch von diesem markanten Punkt des Siebengebirges eine fantastische Aussicht in Richtung Drachenfels und Drachenburg.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Blick vom Biergarten des Steigenberger Grabdhotels auf Drachenfels und Drachenburg

Über die Bäume hinweg sind auch der Rhein und die gegenüberliegende Rheinseite zu erkennen.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Blick vom Biergarten des Steigenberger Grabdhotels in Richtung Rhein

Nach einer ausgiebigen Pause mit Eis für die Kinder machen wir uns schließlich auf den Weg nach unten.

Vom Petersberg nach Königswinter

Direkt am Biergarten findet sich der Einstieg in unseren Abstieg. Auf dem Weg nach unten treffen wir auf einen Fels, der uns die Hintergründe der Bremsbahn erklärt.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Auf dem Weg vom Petersberg nach Königswinter stoßen wir auf eine Erklärung der Bremsbahn

An den folgenden Wegkreuzungen halten wir uns tendentiell links. Schließlich stoßen wir wieder auf den Hauptweg mit den einleitend beschriebenen Markierungen. Durch den Wald geht es nun stetig bergab. Schließlich erreichen wir die Kleingartenanlage von Königswinter. Von hier erhaschen wir noch einmal einen Blick auf Burg Drachenfels und Schloß Drachenburg.

Vom Drachenfels über den Petersberg nach Königswinter

Auf Höhe der Kleingartenanlage erhaschen wir noch einen schönen Blick auf Drachenfels und Drachenburg

Nun geht es hinab nach Königswinter und an den Bahngleisen entlang zurück zum Parkplatz.

Impressionen vom Wegesrand

Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle wieder einmal einen meiner Erstfunde. Der Brennnessel-Rostpilz (Puccinia urticata) zeigt bei näherer Betrachtung sehr schöne Strukturen. Sowohl Pilz als auch Wirt kommen häufig vor, werden aber regelmäßig übersehen. Durch einen höchst interessanten Artikel im „Tintling“ bin ich auf die Rostpilze aufmerksam geworden und suche die Umgebung dahingehend inzwischen  etwas genauer ab.

Fazit

Wer Menschenmengen scheut, der sollte diese Wanderung an einem Werktag unternehmen. Schließlich befinden wir uns hier im touristischen Epi-Zentrum des Siebengebirges. Trotz der Länge haben unsere Kinder den weiten Weg hervorragend gemeistert. Davon abgesehen haben wir jede Menge Eindrücke mitgenommen und einen schönen, aber anstrengenden Tag verbracht.

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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