Rundweg von Oberzissen um das Rodder Maar (7km)

Das Rodder Maar hat einen regional hohen Bekanntheitsgrad unter Naturfreunden erreicht. Daher zieht es regelmäßig viele Ausflügler dorthin, um sich an der Schönheit der Natur zu laben. Begleitet von Frühnebel haben wir uns heute auf den Weg ins nah gelegene Brohltal gemacht und wurden mit tollen Lichtstimmungen belohnt. 

Übersichtskarte

Der Weg war etwas länger als ursprünglich geplant. Knapp sieben Kilometer haben wir zurückgelegt, wie Ihr aus der Karte entnehmen könnt.

Gesamtstrecke: 7043 m
Maximale Höhe: 397 m
Minimale Höhe: 284 m
Gesamtanstieg: 389 m
Gesamtabstieg: -381 m
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Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 10, Brohltal, 1:25.000

Für die heutige Wanderung haben wir uns anhand einer reinen Kartenerkundung entschlossen. In der Wanderkarte des Eifelvereins wird sie als Oz1 mit 5km angegeben. Da ich inzwischen die GPS-Tracks meines Loggers korrigiere und nachbearbeite, muss ich diese Entfernungsangabe deutlich nach oben korrigieren. Leider konnte ich auch über den gesamten Streckenverlauf keine Wegmarkierungen erkennen. Wer jedoch ein wenig mit Karten umzugehen vermag, der wird den Weg leicht finden. Das war es aber auch schon mit den Kritikpunkten. Die Wanderung selbst hat in herbstlicher Atmosphäre sehr viel Spaß gemacht. Aber von Anfang an.

Von Oberzissen zum Rodder Maar

Einen Parkplatz haben wir zunächst am Bahnhof Oberzissen gesucht und nicht gefunden. Dafür gab es in der nächsten Seitenstraße beim Friedhof Parkmöglichkeiten. Von hier folgen wir zunächst der Straße nach Norden.

Schon nach kurzer Zeit blicken wir auf den Nebel im Tal zurück

Schon nach kurzer Zeit blicken wir auf den Nebel im Tal zurück

Schon nach kurzer Zeit passieren wir den Margaretenhof, eine herrlich gelegene Reitanlage nördlich von Oberzissen. Über den Koppeln ist die Ruine Olbrück zu erkennen, die heute unser ständiger Begleiter sein wird.

Über den Koppeln des Margaretenhofs erkennt man am Horizont die Ruine Olbrück

Über den Koppeln des Margaretenhofs erkennt man am Horizont die Ruine Olbrück

Die Hecken, die links und rechts den Weg schmücken, zeigen sich in ihren schönsten Herbstfarben. Hin und wieder öffnet sich das Gebüsch und gibt den Blick frei auf die Nebelschwaden im Brohltal.

Der Blick auf die Felder in Richtung Autobahn im Gegenlicht

Der Blick auf die Felder in Richtung Autobahn im Gegenlicht

Oben angekommen, halten wir uns an der Wegkreuzung nach links. Wer möchte, der kann von hier einen kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt Brohltalblick auf den Marienkopf machen. Wir verzichten heute aber darauf und gehen weiter. Über das offene Feld geht es immerzu in Richtung Rodder Maar. Dazu kommen wir zunächst in einen Wald, bevor sich linker Hand, durch ein erstes stehendes kleines Gewässer, das Rodder Maar ankündigt.

Das erste Gewässer kündigt das Rodder Maar an

Das erste Gewässer kündigt das Rodder Maar an

Um das Rodder Maar

Ab hier beginnt quasi die Umrundung des Rodder Maars. Schon nach wenigen Metern erspähen wir die ersten Ausläufer des Gewässers über den Brombeerhecken.

Über die Brombeer-Hecken läßt sich das Rodder Maar erkennen

Über die Brombeer-Hecken läßt sich das Rodder Maar erkennen

Wie bereits zuvor erwähnt, ist im Hintergrund immer die Ruine Olbrück zu erkennen, die herrschaftlich auf einer bewaldeten Anhöhe thront. Angeblich kann man bei dementsprechendem Wetter von dort aus sogar den Kölner Dom erblicken.

Blick auf das Rodder Maar und die Ruine Olbrück. Panorama aus sieben Aufnahmen

Blick auf das Rodder Maar und die Ruine Olbrück. Panorama aus sieben Aufnahmen

Der Weg um das Rodder Maar geht größtenteils am Waldrand entlang. Mit etwas Glück trifft man hier auf verschiedene Libellen, die sich auf dem Blattwerk zum Energie tanken niederlassen.

Die Umrundung des Rodder Maars geschieht auf einem Weg am Waldrand entlang

Die Umrundung des Rodder Maars geschieht auf einem Weg am Waldrand entlang

Entlang des Weges finden sich ausgesprochen viele Bänkchen. Während einer ausgedehnten Mittagspause läßt sich so das muntere Treiben der Wasservögel beobachten.

Blick über das Rodder Maar zur Ruine Olbrück. Panorama aus fünf Aufnahmen

Blick über das Rodder Maar zur Ruine Olbrück. Panorama aus fünf Aufnahmen

Immer wieder ergibt sich eine völlig neue Perspektive auf das Rodder Maar. Aufgrund des niedrigen Standes läßt sich die Sonne gut in das Motiv aufnehmen. Wer die Blende auf f/16 oder f/22 schließt, der erhält eine sehr schöne Sternform.

Das Rodder Maar in Gesamtansicht gegen die Sonne. Panorama aus fünf Aufnahmen

Das Rodder Maar in Gesamtansicht gegen die Sonne. Panorama aus fünf Aufnahmen

Wir verlassen nun zunächst den Uferbereich und folgen weiter dem Waldrand. Über Felder mit Fernblick geht es wieder zurück zum Gewässer, wo wieder ein Bänkchen auf uns wartet.

Der Weg führt zunächst am Waldrand entlang

Der Weg führt zunächst am Waldrand entlang

Vom Rodder Maar nach Oberzissen

Nach einer kurzen Pause, verbunden mit einer kleinen Stärkung, verlassen wir den Bereich des Rodder Maars endgültig. Von hier geht es die asphaltierte Straße bergab, bevor der erste Feldweg nach links in den Wald abzweigt. Aus besagtem Wald wieder heraustretend bietet sich ein schöner Blick in Richtung Brohltal.

Der Blick zurück fällt auf die Ruine Olbrück

Der Blick zurück fällt auf die Ruine Olbrück

Im Tal unter uns liegen die Ortschaften Niederdürenbach und Oberzissen. Auch in Richtung Osten haben wir eine herrliche Weitsicht.

Am Waldrand entlang bietet sich eine tolle Aussicht in Richtung Oberzissen

Am Waldrand entlang bietet sich eine tolle Aussicht in Richtung Oberzissen

Wir stoßen anschließend auf einen asphaltierten Weg, der uns bergab an den Ortsrand von Niederdürenbach bringt.

Auf einer geteerten Straße wandern wir in Richtung Niederdürenbach

Auf einer geteerten Straße wandern wir in Richtung Niederdürenbach

In Niederdürenbach halten wir uns sofort links. Über die Wendeplatte gehen wir geradeaus und folgen dem anschließenden Feldweg auf der Anhöhe bis nach Oberzissen.

Oberhalb von Niederdürenbach geht es in Richtung Oberzissen

Oberhalb von Niederdürenbach geht es in Richtung Oberzissen

Laut Karte sollten wir eigentlich auf Höhe Margaretenhof in einen Feldweg nach rechts abbiegen. Aufgrund von Bebauung ist aber angeraten dies nicht zu tun und stattdessen dem Weg geradeaus zu folgen. Wir passieren wenig später einen skurilen Baum auf einer Koppel.

Auf einer Koppel des Margaretenhofs steht ein faszinierender Baum

Auf einer Koppel des Margaretenhofs steht ein faszinierender Baum

Nun gelangen wir wieder zu der Straße vom Anfang unserer Wanderung. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter und wir sind zurück an unserem Auto.

Impressionen vom Wegesrand

Erwähnenswert sind insbesondere die Libellen, welche wir heute beobachten konnten. Sie haben die Herbstsonne ausgiebig genutzt und sich ordentlich aufgewärmt. Dank extrem langsamer Bewegungen konnte ich den Insekten ziemlich nahe kommen.

Fazit

Ein zu Beginn nebliger Herbsttag, der sich fantastisch entwickelt hat. Der Nebel hatte auch seinen Charm, insbesondere in Verbindung mit der strahlenden Sonne. Die Wanderung war sehr schön, auch wenn es keine Ausschilderung gab. Die Orientierung per Karte war in dem Gelände sehr einfach, daher war das kein Problem. Aufgrund der vielen Beobachtungsmöglichkeiten um das Rodder Maar herum, ist diese Tour auch mit Kindern sehr empfehlenswert!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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