Über den Dächern von Monreal zur Löwenburg und Philippsburg (4km)

Das wunderschöne Eifel-Städtchen Monreal mit seiner historischen Bausubstanz und die Ruine der Löwenburg bilden den Schwerpunkt meiner heutigen Wanderempfehlung. Die knapp 4km lange Wanderung ist im Rother Wanderführer Eifel als Tour 48 beschrieben. In der folgenden Übersichtskarte könnt Ihr die Streckenführung nachvollziehen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 3954 m
Maximale Höhe: 449 m
Minimale Höhe: 332 m
Gesamtanstieg: 282 m
Gesamtabstieg: -270 m
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Monreal

Wir parken unser Auto wie im Wanderführer beschrieben auf dem kostenfreien Parkplatz am Bahnhof. Von dort folgen wir dem Elzbach immer in Richtung Monreal.

Dieser Weg führt uns am Elzbach entlang nach Monreal

Dieser Weg führt uns am Elzbach entlang nach Monreal

Dort angekommen, geht es zunächst ein paar Schritte an der Hauptstraße entlang. Vor dem Cafe „Brixius Eck“ biegen wir in Richtung historischer Ortskern ein. Die vielen historischen Bauwerke lassen uns nun unentwegt staunen.

Die Brücke über die Elz beschützt natürlich der Brückenheilige St. Nepomuk

Die Brücke über die Elz beschützt natürlich der Brückenheilige St. Nepomuk

Wir folgen der im Wanderführer penibel genau beschriebenen Route und bekommen so einen fantastischen Überblick über Monreal.

Links neben diesen schönen Fachwerkhäusern ist die Untere Schlossbrücke zu erkennen

Links neben diesen schönen Fachwerkhäusern ist die Untere Schlossbrücke zu erkennen

Ein kleiner Abstecher von knapp 50m bringt uns auf die Untere Schlossbrücke. Von dort bietet sich ein toller Blick auf den Ortskern und die leider eingerüstete Philippsburg.

Von der Unteren Schlossbrücke ergibt sich ein schöner Blick die Elz entlang

Von der Unteren Schlossbrücke ergibt sich ein schöner Blick die Elz entlang

An dieser Stelle könnte ich noch Dutzende anderer Bilder aus Monreal anbringen. Diese Auswahl soll aber lediglich dazu dienen, Euren Appetit anzuregen und Euch zu einem Besuch von Monreal zu animieren.

Aufstieg zur Löwenburg

Nach derart viel Eindrücken wird es Zeit, sich körperlich zu betätigen. Die größte Herausforderung besteht hierbei darin, den unten abgebildeten Einstieg zum Aufstieg nicht zu verpassen.

Diesen engen Einstieg mit Wegweiser darf der Wanderer nicht verpassen

Diesen engen Einstieg mit Wegweiser darf der Wanderer nicht verpassen

Wer diese Herausforderung gemeistert hat, den erwartet ein kleiner Pfad bergauf zur Löwenburg. Mit jedem zurückgelegten Meter weitet sich der Ausblick auf die Dächer von Monreal. Ab und an lohnt sich also auch ein Blick zurück. Lohnenwert ist offensichtlich auch der Weinanbau auf dem sonnenbeschienenen Südhang auf dem wir wandeln.

Auf dem Weg zur Löwenburg passieren wir dieses Prachtexemplar von einem Weinfass

Auf dem Weg zur Löwenburg passieren wir dieses Prachtexemplar von einem Weinfass

Bereits wenig später kommt schon die Burgruine Löwenburg in Reichweite. Der Pfad führt uns direkt bis an die Tür des historischen Bergfrieds.

Nun stehen wir schon fast vor dem Bergfried der Löwenburg

Nun stehen wir schon fast vor dem Bergfried der Löwenburg

Dort angekommen, sollte man es sich nicht nehmen lassen und, zumindest bei trockenem Wetter, einen Aufstieg wagen. Von dem Dach des Turmes bietet sich ein grandioser Blick auf Monreal und die umgebende Lanschaft der Eifel.

Der Blick auf den zurückgelegten Weg und die Ortschaft Monreal. Panorama aus 12 Bildern

Der Blick auf den zurückgelegten Weg und die Ortschaft Monreal. Panorama aus 12 Bildern

Um vom Bergfried auf den weiterführenden Weg zu kommen, ist ein wenig Kraxelei angesagt. Aber wenn die Kinder ein wenig Unterstützung bekommen, dann ist auch diese kurze Passage gut zu meistern. Von hier unten bietet sich der volle Blick auf die Überbleibsel der Löwenburg.

Die Löwenburg von vorne betrachtet. Zweireihiges Panorama aus 22 Bildern

Die Löwenburg von vorne betrachtet. Zweireihiges Panorama aus 22 Bildern

Über den Dächern von Monreal

Entlang des nun folgenden Abschnitts geht es zunächst an den leider schon verblühten Ginster-Sträuchern vorbei in Richtung Philippsburg. Den kleinen Abstecher dorthin können wir uns allerdings sparen. Wie Ihr auf den vorherigen Bildern sicherlích schon erkannt habt, wird die Philippsburg gerade restauriert. Wir gehen also weiter und haben zu unserer Linken immer den Blick auf das im Tal liegende Monreal.

Auf dieser Bank läßt sich mit Aussicht vortrefflich rasten

Auf dieser Bank läßt sich mit Aussicht vortrefflich rasten

Unser Weg geht nun in einen Wald, der sich hauptsächlich aus niedrig wachsenden Eichen zusammensetzt. Es geht beständig bergauf, bis wir, oben angekommen, wieder aus dem Wald heraustreten.

Unser Weg geht durch einen Wald voll niedrig wachsender Eichen

Unser Weg geht durch einen Wald voll niedrig wachsender Eichen

Nun geht es am Waldrand entlang und dann über Felder und Wiesen. Unser nächstes Ziel ist die Sinnesliege, eine Liege aus Holz inmitten dieser tollen Landschaft. Das haben allerdings andere auch noch mitbekommen und so wandern wir ohne Pause weiter.

Auch hier wachsen am Wegrand viele Ginstersträuche

Auch hier wachsen am Wegrand viele Ginstersträuche

Von hier oben bietet sich aber noch ein letzter Blick auf die Ruine Löwenburg, die hinter den Bäumen zum Vorschein kommt. Kurze Zeit später tauchen wir wieder in den Wald ein.

Bevor wir wieder in den Wald eintreten bietet sich ein letzter Blick auf die Löwenburg

Bevor wir wieder in den Wald eintreten bietet sich ein letzter Blick auf die Löwenburg

Abstieg ins Tal

Im Wald geht es nun in Serpentinen wieder zurück ins Tal. Dort angekommen biegen wir auf dem kreuzenden Querweg nach links ab. Nun geht es vorbei an Sport- und Zeltplätzen, bis wir wieder auf den Elzbach treffen. Kurze Zeit später erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unseres heutigen Ausfluges, den Bahnhof Monreal.

Nun sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt

Nun sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt

Impressionen vom Wegesrand

Der Schwerpunkt lag heute nicht unbedingt auf wegbegleitender Fauna und Flora. Ungeachtet dessen sind dennoch ein paar Bilder zustandegekommen.

Fazit

Der heutige Tag hatte es echt in sich. Insbesondere das traumhafte Monreal und die Löwenburg mitsamt der tollen Aussicht sind in diesem Zusammenhang als Highlights zu nennen. Es ging zwar hoch und runter, was aber aufgrund des interessanten Weges nicht zum Motivationsproblem für die Kinder wurde. Insgesamt eine tolle Wanderung, die auch mit kleineren, aber ausdauernden Kindern gut zu bewältigen ist. Sehr empfehlenswert!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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