Von Rech über den Koppen zur Ruine Saffenburg (7,2km)

Unsere heutige Wanderung beginnt in der Ortschaft Rech, die sich auf der Strecke zwischen Ahrweiler und Altenahr befindet. Die knapp 7,2km lange Strecke wird auch im Rother Wanderführer Eifel als Tour 38 vorgestellt führt uns über den Koppen durch Weinberge zur Saffenburg.Unseren zurückgelegten Weg könnt Ihr aus der folgenden Übersichtskarte entnehmen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 7208 m
Maximale Höhe: 424 m
Minimale Höhe: 174 m
Gesamtanstieg: 498 m
Gesamtabstieg: -502 m
Download file: 20160814-Saffenburg.gpx

Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 9, Ahrtal, 1:25.000

Von Rech zur Flucht nach Ägypten

Wir parken unser Auto in Rech, wo es einen etwas größeren und auch kostenfreien Parkplatz direkt neben B267 gibt. Nach wenigen Metern entlang der Bundesstraße überqueren wir auf einer attraktiven Steinbrücke die Ahr. Auf der Brücke stehend erkennen wir am Horizont auf einer Anhöhe schon unser letztes Ziel des Tages, die Ruine Saffenburg.

Schon am Anfang unserer Wanderung thront die Ruine Saffenburg im Hintergrund

Schon am Anfang unserer Wanderung thront die Ruine Saffenburg im Hintergrund

Durch Rech geht es nun stetig bergauf. Wenn Ihr das Jagdhaus Rech, schon fast am Ortsausgang, zu Eurer Linken seht, dann seid Ihr noch richtig. Kurz danach geht es in den Wald. Der nun folgende Abschnitt durch besagten Wald war für unsere Zwerge in der Tat etwas zäh, zumal wir auch noch einige Höhenmeter zurücklegen mussten. Daher war es bis zum Kreuz am Felsen recht anstrengend.

Die erste Wegmarke, das Kreuz am Felsen

Die erste Wegmarke, das Kreuz am Felsen

Weiter geht es auf demselben Waldweg bergauf. Der nächste Punkt, die Flucht nach Ägypten, läßt allerdings nicht lange auf sich warten. Den Bildstock, der damit gemeint ist, erkennt Ihr auf dem nächsten Bild. Unser Weg geht nun weiter in Richtung Koppen, wo sich Saulus schließlich zu Paulus wandelt.

Unser nächster Wegpunkt, die Flucht nach Ägypten, ist ein Bildstock im Wald

Unser nächster Wegpunkt, die Flucht nach Ägypten, ist ein Bildstock im Wald

Über den Koppen

Von der Flucht nach Ägypten geht es eine kurze Strecke bergab, bevor der Weg wieder leicht ansteigt. Während dieses leichten Anstiegs ändern sich Landschaft und Vegetation gewaltig. Wir sind plötzlich umgeben von urigen niedrig wachsenden Bäumen, gelegentlich mischen sich Ansammlungen von Besenheide (Calluna vulgaris) als rote Farbkleckse dazu.

Auf den letzten Metern zum Koppen ändert sich die Vegetation gravierend

Auf den letzten Metern zum Koppen ändert sich die Vegetation gravierend

Oben angekommen offenbart sich eine fantastische Sicht, wenngleich etwas eingeschränkt durch den Bewuchs. Zwischen den Steinen, der Besenheide und den urigen Bäumen machen wir unsere Mittagspause.

Vom Gipfel des Koppen bietet sich eine tolle Sicht

Vom Gipfel des Koppen bietet sich eine tolle Sicht

Während des Essens fällt mir eine Hummel auf, die sich an der Besenheide satt trinkt. Grund genug für mich, meine Nahrungsaufnahme zugunsten einiger Bilder zu unterbrechen.

Eine Hummel sättigt sich an Blüten eines Heidekrauts (Calluna vulgaris)

Eine Hummel sättigt sich an Blüten eines Heidekrauts (Calluna vulgaris)

Nach dieser ausgiebigen und genüßlichen Rast gehen wir weiter und steigen wieder ab. An einem ehemaligen Fahnenmasten folgen wir der Kehre und steigen weiter bergab durch den Wald. Wir stoßen auf einen größeren Waldweg und folgen diesem für wenige Meter nach links. An der ersten Abzweigung gehen wir rechts und müssten dann eigentlich wieder rechts. Der Pfad bergab ist leider derzeit gesperrt, da im unteren Bereich eine gehörige Anzahl an gefällten Bäumen den Weg versperren. Es empfiehlt sich also an dieser Stelle ein Blick in die Karte. Unten angekommen treten wir bald aus dem Wald heraus.

Durch die Weinberge zur Ruine Saffenburg

An diesem Punkt werden wir wieder von einer fantastischen Aussicht belohnt. Wir stehen oberhalb eines Weinberges, zu unseren Füßen schlängelt sich das Ahrtal und im Hintergrund schmücken weitere Weinberge das Bild.

Aus dem Wald heraustretetennd stehen wir mitten im Weinberg mit dieser fantastischen Aussicht. Panorama aus 6 Aufnahmen

Aus dem Wald heraustretetennd stehen wir mitten im Weinberg mit dieser fantastischen Aussicht. Panorama aus 6 Aufnahmen

Auf diesem Weg geht es nahezu eben immer weiter in Richtung Ruine Saffenburg. Diese erhebt sich wie eine Insel aus den Weinbergen, im Tal liegt friedlich das Städtchen Mayschoß.

Am Fusse der Ruine Saffenburg liegt das Städtchen Mayschoß

Am Fusse der Ruine Saffenburg liegt das Städtchen Mayschoß

Die letzten Meter zur Saffenburg sind naturgemäß wieder etwas anstrengender, da es bergauf geht. Von oben bietet sich dafür ein toller Blick in alle Richtungen.

Von der Ruine Saffenburg sieht man direkt auf die Ausläufer von Mayschoß

Von der Ruine Saffenburg sieht man direkt auf die Ausläufer von Mayschoß

Wer möchte, der kann auf den Bänken rasten und dabei den Blick in die Ferne schweifen lassen. Dieser Ort bietet eine tolle Kulisse, die einen Besuch wert ist.

Weiter vorne im Ahrtal liegt die Ortschaft Rech, wo auch unser Auto steht

Weiter vorne im Ahrtal liegt die Ortschaft Rech, wo auch unser Auto steht

Von der Saffenburg nach Rech

Nach einer dosierten Gabe von Traubenzucker drehen unsere Kinder nun so richtig auf. Mit Vollgas geht es durch den Wald hinunter, bis die ersten Ausläufer von Rech auftauchen.

Wir stehen am Ortseingangvon Rech und damit kurz vor dem Ziel

Wir stehen am Ortseingangvon Rech und damit kurz vor dem Ziel

Zurück geht es durch die Ortschaft Rech, deren Mitte die katholische Kirche St. Luzia dominiert. Entlang des Weges gibt es natürlich auch einige  interessante Weinhäuser, die den müden Wanderer zum Verweilen einladen.

St. Luzia, die katholische Pfarrkirche von Rech

St. Luzia, die katholische Pfarrkirche von Rech

Zurück über die Brücke stehen wir kurze Zeit später wieder an unserem Auto.

Fazit

Natürlich können nicht immer alle Passagen einer Wanderung atemberaubend sein. Heute hatten wir einen zähen und anstrengenden Beginn, der sich dann aber recht schnell gewandelt hat. Dann wurden wir für unsere Anstrengungen mehr als belohnt. Es wurde schließlich zu einer Wanderung inmitten einer unglaublich vielfältigen Landschaft, während der wir viele tolle Eindrücke mit nach Hause genommen haben. Die 7km sind für unsere Kleinste momentan aber auch das Maximum. Dennoch ist diese Wanderung mit Kindern gut machbar, sehr interessant und empfehlenswert. Wir denken gern an diesen Tag zurück!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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