Von Altenahr über Burg Are, Weißes Kreuz und Weinberge (6km)

Unsere heutige Tour ist eine Eigenkreation, die wir uns an der Karte selbst zusammengestellt haben. Wir wollten unbedingt einen Rundweg gehen, außerdem sollte die Burg Are ein Teil dessen sein. So kam es zu der schönen 6km langen Wanderung, die ich Euch heute vorstellen möchte. Den Streckenverlauf könnt Ihr aus der folgenden Karte entnehmen.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 5980 m
Maximale Höhe: 373 m
Minimale Höhe: 208 m
Gesamtanstieg: 415 m
Gesamtabstieg: -386 m
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Karte: Eifelverein Wanderkarte Nr. 9, Ahrtal, 1:25.000

Über die Burg Are zum Weißen Kreuz

Unser Auto stellen wir auf dem großen Parkplatz kurz vor dem Ortsausgang von Altenahr in Richtung Ahrweiler ab. Von dort aus sind wir schnell an der historischen Kirche angelangt, vor welcher wir nach rechts abbiegen. Wir folgen der Straße auf dem Gehsteig, bis ein Wegweiser uns den Weg zur Burg Are nach rechts anzeigt. Es geht nun einen geschotterten Pfad bergauf. Recht schnell kündigen die ersten Vorboten das Nahen der Burg Are an.

Die ersten Anzeichen der Burg Are nähern sich

Die ersten Anzeichen der Burg Are nähern sich

Nach einem kurzen Abschnitt bergauf durch den Wald stehen wir plötzlich vor der ersten Aussicht auf Altenahr. Auf der bewaldeten Anhöhe links im Bild verläuft der Weg über das Schwarze Kreuz und das Teufelsloch, den wir vor kurzem gegangen sind.

Am Fuße der Burg Are liegt das malerische Städtchen Altenahr

Am Fuße der Burg Are liegt das malerische Städtchen Altenahr

Ab hier beginnt der interessante Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Es gibt einiges zu sehen und zu entdecken, außerdem bietet sich ein toller Blick in alle Richtungen. Den besten Blick genießt man natürlich vom höchsten Punkt, an dem ein kleiner,  von weitem sichtbarer, Aussichtspavillon errichtet wurde.

Die letzten Stufen hinauf zum höchsten Punkt der Burg Are

Die letzten Stufen hinauf zum höchsten Punkt der Burg Are

Nach einer angemessenen Pause mit kleinem Snack machen wir uns wieder auf den Weg durch das alte Gemäuer bergab. Von diesem stimmungsvollen Ort geht es nun weiter in Richtung Weißes Kreuz.

Auf dem Weg zum Weißen Kreuz lassen wir Burg Are und Altenahr hinter uns

Auf dem Weg zum Weißen Kreuz lassen wir Burg Are und Altenahr hinter uns

Dazu müssen wir zunächst einen Teil des Weges wieder zurückgehen. Bis zum Aussichtspunkt Weißes Kreuz ist es nicht wirklich weit. Hier angekommen ist aber erst einmal Mittagszeit.

Das Weiße Kreuz thront über den Weinbergen

Das Weiße Kreuz thront über den Weinbergen

Durch die Weinberge zum Eifelblick

Kurz nach dem Weißen Kreuz biegen wir von dem Schotterweg nach rechts ab auf einen kleinen Pfad. Dieser verläuft direkt am Rande der hier beginnenden Weinberge.

Der Blick zurück zur Burg Are

Der Blick zurück zur Burg Are

Nur wenige Augenblicke später stehen wir am Altenahrer Eck. Dieser Aussichtspunkt wurde zur „Schönsten Weinsicht 2012“ im Ahrtal erkoren.

Das Altenahrer Eck, die schönste Weinsicht 2012 im Ahrtal

Das Altenahrer Eck, die schönste Weinsicht 2012 im Ahrtal

Wer sich hier auf eines der Bänkchen setzt, kann in aller Ruhe den Blick über das Ahrtal schweifen lassen. Den Mittelgrund dominiert noch immer die Burg Are. Rechts daneben ist noch ein kleiner Ausschnitt von Altenahr zu erkennen.

Der Aussichtspunkt Altenahrer Eck

Der Aussichtspunkt Altenahrer Eck

Unser Schotterweg verläuft in voller Sonne immer geradeaus. Am Ende des Weinbergs beginnt ein Waldstück. Hier verlassen wir den Weinberg und blicken noch einmal zurück auf die zuvor besuchten markanten Punkte des heutigen Tages.

Beim Blick zurück sehen wir Altenahr, die Burg Ahre, sowie das Weiße Kreuz

Beim Blick zurück sehen wir Altenahr, die Burg Ahre, sowie das Weiße Kreuz

Der nun folgende Weg durch den Wald kommt wie gerufen. Die Sonne war gerade im Weinberg schon deutlich zu spüren. Von hier machen wir nun einen kleinen Abstecher zum „Eifelblick“. Dort angekommen treffen wir aber keinen Aussichtspunkt, sondern einen Spielplatz an. Für die Kinder also etwas Zeit zum Spielen mitten im Wald.

Der Eifelblick ist ein schöner Spielplatz im Grünen. Einen Aussichtspunkt haben wir vergebens gesucht

Der Eifelblick ist ein schöner Spielplatz im Grünen. Einen Aussichtspunkt haben wir vergebens gesucht

Abstieg durch die Weinberge

Von hier geht es also zunächst wieder zurück bis zur letzten Kreuzung und dann bergab in Richtung Ahrtal. Nach und nach lichtet sich der Wald und gibt den Blick auf die Weinberge wieder frei.

Hinter den Weinbergen sehen wir noch immer die Burg Are

Hinter den Weinbergen sehen wir noch immer die Burg Are

In Serpentinen führt uns der Weg durch den Weinberg immer bergab. Mehr und mehr nähern wir uns der im Tal liegenden Ortschaft Reimerzhoven.

Wir steigen durch die Weinberge ab in Richtung Reimerzhoven

Wir steigen durch die Weinberge ab in Richtung Reimerzhoven

In Reimerzhoven angekommen, besteht die größte Herausforderung darin, unfallfrei über die Straße zu kommen. Auf der anderen Seite treffen wir dann auf eine kleine Brücke, die uns trockenen Fußes über die Ahr geleitet.

In Reimerzhoven überqueren wir die Ahr über diese Brücke

In Reimerzhoven überqueren wir die Ahr über diese Brücke

Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Pfad, der sich zwischen der Eisenbahnlinie und der Ahr in Richtung Altenahr durch das Tal schlängelt. Gleich nachdem wir unter der Eisenbahnbrücke hindurchgegangen sind, geht es über die unten abgebildete Brücke weiter.

Nachdem wir unter der Eisenbahnbrücke durchgewandert sind, geht es hier wieder über die Ahr

Nachdem wir unter der Eisenbahnbrücke durchgewandert sind, geht es hier wieder über die Ahr

An dieser Stelle angekommen, müssen wir endgültig an der Straße weiterlaufen. Allerdings ist es nun auch nicht mehr weit zurück bis zum Auto. Direkt am Eingang zum Tunnel findet sich unterhalb der Burg Are das Motor Hotel „Am Tunnel“, das mit einem interessanten Äußeren beeindruckt.

Kurz vor dem Tunnel nach Altenahr wartet das Motor Hotel "Am Tunnel" auf seine Gäste

Kurz vor dem Tunnel nach Altenahr wartet das Motor Hotel „Am Tunnel“ auf seine Gäste

Jetzt gehts nur noch auf dem Gehweg durch den Tunnel. Dahinter beginnt schon der Parkplatz, auf dem unser Auto geparkt ist.

Impressionen vom Wegesrand

Viele Sichtungen gab es heute nicht zu vermelden. Allerdings durfte ich erstmalig und mehrfach Bekanntschaft mit dem Russischen Bären (Euplagia quadripunctaria), auch Spanische Flagge genannt, schließen. Ebenso häufig bin ich auf die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) gestoßen. Die sehr gut an die Umgebung angepaßte Kurzfühlerschrecke macht durch ihre blauen Flügel erst beim Losfliegen auf sich aufmerksam.

Fazit

Wie wir bereits mehrfach erfahren durften, bietet das Ahrtal eine fantastische landschaftliche Vielfalt. Auch der heutige Tag hat dies wieder einmal unterstrichen. Die Burg Are und der Blick auf die Weinberge waren heute sicherlich die dominierenden Elemente. Diese interessante Wanderung kann ich guten Gewissens weiter empfehlen.

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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