Vom Spatzennest zum Lautertopf (7km)

Meine heutige Wanderempfehlung führt uns durch das malerische Kleine Lautertal bei Blaustein zum Lautertopf. Diese Tour ist aufgrund des interessanten und wunderschönen Weges, sowie der übersichtlichen Gesamtstrecke auch mit Kindern gut begehbar. Die offizielle Beschreibung dieser und weiterer Touren könnt Ihr auch anhand einer Informationsbroschüre downloaden und ausdrucken. Die von uns gegangene gelbe Tour findet ihr auch in der folgenden Übersichtskarte.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 6984 m
Maximale Höhe: 689 m
Minimale Höhe: 547 m
Gesamtanstieg: 415 m
Gesamtabstieg: -399 m
Download file: 20160430-lautertal.gpx

Vom Spatzennest ins Kleine Lautertal

Entgegen der Tourenbeschreibung parken wir direkt am Parkplatz des Naturfreundehauses Spatzennest. Da wir die Tour vor zwei Jahren bereits gegangen sind, wissen wir was auf uns zukommt. Somit erwarten uns die Einkehrmöglichkeiten in Lautern ungefähr zur Hälfte des Weges und der Spielplatz beim Spatzennest am Ende. Schon beim Aussteigen aus dem Auto bietet sich ein toller Blick auf grüne Wiesen, blauen Himmel und weiß bühende Schlehensträucher.

Bereits am Parkplatz Spatzennest bekommen wir einen tollen Eindruck

Bereits am Parkplatz Spatzennest bekommen wir einen tollen Eindruck

Bis zum Naturfreundehaus Spatzennest sind es nur ein paar Meter. Wer eine Einkehr mit einplant, sollte vorher unbedingt die Öffnungszeiten auf der Homepage überprüfen. Die Kinder finden hier genügend Platz zum Toben auf dem Spielplatz, während sich Mama und Papa an Kaffee und Kuchen erfreuen können.

Nach wenigen Metern stehen wir schon vor dem Naturfreundehaus Spatzennest

Nach wenigen Metern stehen wir schon vor dem Naturfreundehaus Spatzennest

Heute war das Spatzennest geschlossen und wir stehen ja noch ganz am Anfang unserer Tour. Daher passieren wir das Naturfreundehaus lediglich und machen uns auf den schmalen Pfad bergab.

Diesen schmalen Pfad geht es nun erst einmal bergab

Diesen schmalen Pfad geht es nun erst einmal bergab

Es dauert gar nicht lange und schon erreichen wir einen Wanderparkplatz im Kleinen Lautertal.

Durch das Kleine Lautertal

Vom Wanderparkplatz geht es nun ein paar Meter an der Straße in Richtung Lautern, bevor der Wanderweg wieder nach links abbiegt. Sogleich überqueren wir eine Brück über die Lauter.

Wir überqueren die Lauter und blicken hier in Richtung Herrlingen

Wir überqueren die Lauter und blicken hier in Richtung Herrlingen

Danach führt uns der Wanderweg zielstrebig in Richtung Lautern immer am Waldrand entlang und zumeist mit Blick auf die rechter Hand fließende Lauter.

Über der Hütte am Weg erkennen wir in der Ferne noch das Spatzennest

Über der Hütte am Weg erkennen wir in der Ferne noch das Spatzennest

Auf der Gegenseite des Tales erblickt der Wanderer die für das Kleine Lonetal so markanten Hänge, die von Wacholderheiden und Felsen geprägt werden. Nun kommen auch schon die ersten Ausläufer von Lautern ins Bild.

Wir erreichen die Ausläufer von Lautern

Die ersten Ausläufer von Lautern

Am Lautertopf

In Lautern selbst gibt es zwei Gaststätten zur Einkehr. Im Zweifelsfall empfiehlt sich auch hier ein kurzer vorangehender Anruf um die Öffnungszeiten zu bestätigen. Direkt hinter dem Biergarten der Gaststätte Lamm befindet sich der Lautertopf, der für diese Region der Schwäbischen Alb so typischen Quelle des Gewässers.

Der Lautertopf in Lautern. Hier entspringt die Lauter. Panorama aus vier Aufnahmen

Der Lautertopf in Lautern. Hier entspringt die Lauter

Das ist auch für uns die Zeit zu Kuchen und Eis einzukehren und Kraft für den anstehenden Anstieg zu sammeln. Während unserer Einkehr fällt mir ein Pärchen Stockenten auf, das zwischen den Gästen auf Futtersuche durch den Biergarten watschelt. Das Männchen konnte ich in der Kürze der Zeit noch ablichten.

Eine männliche Stockente (Anas platyrhynchos)

Eine männliche Stockente (Anas platyrhynchos) auf Futtersuche im Biergarten

Vom Lautertopf zum Spatzennest

Von der Straße in Lautern sind zunächst ein paar Stufen zu bewältigen. Im Wald angekommen, geht es dann recht ordentlich bergauf über Stock und Stein.

Nun geht es zunächst einen etwas steileren Abschnitt durch den Wald bergauf

Nun geht es zunächst einen etwas steileren Abschnitt durch den Wald bergauf

Kurz bevor wir den Wald wieder verlassen, verzweigt sich der Weg. Wir halten uns hier rechts und kommen zu einem Gehöft. Nachdem wir dieses passiert haben, biegen wir auf einen Feldweg rechts ab.

Nach wenigen Metern über das freie Feld geht es wieder in den Wald hinein

Nach wenigen Metern über das freie Feld geht es wieder in den Wald hinein

Es geht nun eine längere Passage durch den Wald. An mehreren Stellen fällt mir der dichte Bodenbewuchs mit Immergrün auf.

Hier sind streckenweise große Teile des Waldbodens mit Immergrün bedeckt

Streckenweise sind große Teile des Waldbodens dicht mit Immergrün bedeckt

Für eine kurze Strecke gehen wir unweit der Straße, bevor wir auf den nächsten Wanderparkplatz Weidacher Hütte stoßen. Von hier geht es wieder nach rechts in den Wald hinein und der Ortschaft Weidach entgegen. Diese umgehen wir südlich und finden, kurz bevor wir wieder am Spatzennest ankommen, einen Aussichtspunkt mit Bänkchen inmitten eines Kalkmagerrasens.

Kurz vor dem Spatzennest gibt es noch einen Aussichtspunkt mit Bänkchen. Panorama aus neun Aufnahmen

Kurz vor dem Spatzennest gibt es noch einen Aussichtspunkt mit Bänkchen.

Nach wenigen Augenblicken stehen wir wieder am Naturfreundehaus Spatzennest, unserem Ausgangspunkt. Wie bereits erwähnt, war heute leider nicht geöffnet.

Nun sind wir wieder am Ausgangspunkt dem Naturfreundehaus Spatzennest angekommen

Nun sind wir wieder am Ausgangspunkt dem Naturfreundehaus Spatzennest angekommen

Erwähnenswert finde ich an dieser Stelle noch das immense Insektenhotel, das zum Nachbauen einlädt. Ein stetes Kommen und Gehen der Sechsbeiner war zu beobachten, das leider auf dem Bild nicht zu erkennen ist.

Am Spatzennest gibt es ein großes Insektenhotel, an dem heute ordentlich Betrieb ist

Am Spatzennest gibt es ein großes Insektenhotel, an dem heute ordentlich Betrieb ist

Nach wenigen Schritten stehen wir wieder auf dem Parkplatz des Naturfreundehauses und blicken auf einen erlebnisreichen Tag zurück.

Impressionen vom Wegesrand

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle einen Baumstumpf, auf dem es nur so von Gemeinen Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus) wimmelt, sowie mein erstes Aufeinandertreffen mit dem an sich recht häufigen Goldgelben Zitterling (Tremella mesenterica).

Fazit

Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, die Rahmenbedingungen konnten nicht besser sein. Eine tolle Landschaft, Einkehrmöglichkeiten in der Mitte und am Ende und eine abwechslungsreiche Strecke, die auch Kindern entgegenkommt kennzeichnen diese Tour. Für mich wieder einmal eine ganz klare Empfehlung.

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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