Exkursion mit der AMU zu den Frühjahrspilzen im Lonetal

Am heutigen Sonntag haben sich ein knappes dutzend Pilzfreunde zusammengefunden, um den Waldboden nach Frühjahrspilzen zu durchkämmen. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen pilgerten wir ins Lonetal, das aufgrund seiner Biodiversität immer einen Besuch wert ist.

Frühjahrspilze im Lonetal

Während der knapp eineinhalbstündigen Exkursion hat sich uns heute allerdings nicht gerade die größte Vielfalt aus dem Reich der Pilze präsentiert. Für die knallroten Kelchbecherlinge war es schon zu spät und manch anderer Fruchtkörper hat sich wohl noch nicht aus dem Boden gewagt. Dennoch sind wir auf ein paar interessante Dinge gestoßen.

Der Fichtenzapfenrübling

So haben wir zum Beispiel den Unterschied zwischen dem Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus) und dem Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) gelernt. Aus dem Namen läßt sich bereits ableiten, dass beide auf dem Boden liegende Fichtenzapfen als Substrat nutzen. Zunächst hat sich uns der Fichtenzapfenrübling präsentiert.

Ein Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus). Stack aus 21 Bildern

Ein Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus)

Ein Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus). Stack aus 16 Bildern

Derselbe Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus) von einer anderen Seite

Der Fichtenzapfen-Helmling

Danach konnten wir auch noch den Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) ausfindig machen. Auf dem Bild unten läßt sich gut erkennen, wie es zu der Namensgebung kam. Er unterscheidet sich vom Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus) übrigens unter anderem durch den chlorigen Geruch.

Ein Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) auf seinem Substrat

Ein Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) auf seinem Substrat

Sonstige fotografisch interessante Funde

Darüber hinaus habe ich mich fotografisch etwas länger mit der unten abgebildeten Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) beschäftigt. Dabei konnte ich als Beifang mein erstes Spinnenbild 2016 verbuchen.

Eine Spinne auf einer Schmetterlingstramete

Eine Spinne auf einer Schmetterlingstramete (Trametes versicolor)

Wer mit offenen Augen aufmerksam durch den Wald geht, dem fallen auch Dinge auf, die dem Passanten verborgen bleiben. Als Beispiel soll der unten abgebildete bemooste Baumstamm dienen, dessen zerfallendes Holz eine interessante Struktur erkennen läßt.

Struktur eines zerfallenden Baumstammes

Struktur eines zerfallenden Baumstammes

Fazit

Wie bereits erwähnt war die heutige Ausbeute übersichtlich. Dennoch hat sich meiner Ansicht nach die Teilnahme gelohnt. Im Wald gibt es grundsätzlich immer etwas zu entdecken. In diesem Fall konnte ich zwei weitere Pilzarten in mein Repertoire aufnehmen. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Exkursion mit der AMU.

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