Durch die Almbachklamm nach Ettenberg (7,8km)

Unsere heutige Wanderung führte uns in die malerische Almbachklamm. Wir haben zunächst überlegt, ob wir diese Tour mit unseren beiden Mädels wirklich gehen sollten. Glücklicherweise haben wir uns dafür entschieden, denn diese Tour ist ein landschaftlicher Leckerbissen. Wie immer, seht Ihr unseren zurückgelegten Weg in der unten beigefügten interaktiven Karte.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 7796 m
Maximale Höhe: 908 m
Minimale Höhe: 518 m
Gesamtanstieg: 524 m
Gesamtabstieg: -545 m
Download file: 20150829-Almbachklamm.gpx

Zum Eingang der Almbachklamm

Von unserer Unterkunft in Marktschellenberg fahren wir gerade einmal fünf Minuten und stehen dann schon auf dem Parkplatz. Von dort ist es auch nicht weit, bis wir auf einer Brücke den Almbach überqueren und uns dann vor dem Gasthaus Kugelmühle befinden.

Am EIngang zur Almbachklamm ist die Untersberger Marmorkugelmühle

Unweit des Eingangs zur Almbachklamm befindet sich die historische Kugelmühle.

Der Eingang zur Almbachklamm ist nur wenige Schritte von der Kugelmühle entfernt. Wir lösen unsere Eintrittskarten und stehen schon vor dem Symbol der Klamm. Ein immenser, aus Holz gefertigter Feuersalamander schaut uns in die Augen. Offensichtlich wohnen diese wunderschönen Tiere ganz in der Nähe. Da wir aber einen ausgesprochen trockenen Sommer verleben, gebe ich mich keiner Hoffnung auf eine Begegnung hin. Meine Einschätzung erweist sich als richtig.

Direkt nach dem Eingang stösst der Besucher auf den ersten Salamander

Direkt nach dem Eingang stösst der Besucher auf den ersten Salamander.

Aufstieg durch die Almbachklamm

Es dauert nicht lange, bis sich der Weg immer mehr verengt. Schließlich geht es größtenteils auf einem künstlichen Steg entlang, die Felsen links und rechts werden höher.

Recht schnell findet man sich von Felsen umgeben

Recht schnell findet man sich von Felsen umgeben.

Das ist auch der Moment, in dem sich der Almbach deutlicher in Szene setzt. Immer wieder sind die für eine Klamm typischen kleineren Wasserfälle zu sehen.

Immer wieder finden sich kleinere Wasserfälle

Immer wieder finden sich kleinere Wasserfälle.

Besonders beeindruckend sind dabei die Farbe und die Klarheit des Wassers. Das Türkis hebt sich sehr schön von den umliegenden Felsformationen ab.

Das Wasser hat stellenweise eine beeindruckende Farbe

Das Wasser hat stellenweise eine beeindruckende Farbe.

Immer wieder bietet sich die Möglichkeit, direkt bis ans Wasser zu gehen. An mehreren Stellen machen Familien ihre Mittagspause am Almbach, andere halten ihre Füsse ins kühlende Wasser.

Der Weg führt eine ganze Zeit lang recht nah am Wasser entlang

Der Weg führt eine ganze Zeit lang recht nah am Wasser entlang.

Der Weg durch die Klamm ist während des gesamten Weges sehr reizvoll. Teilweise wird der Steg schmäler, woraufhin dann am Fels entlang ein Seil zum Festhalten gespannt ist.

Wenn der Weg etwas schmäler wird, dann ist ein Seil gespannt

Wenn der Weg etwas schmäler wird, dann ist ein Seil gespannt.

Dann treten die Felsen wieder zurück und die eng eingeschnittene Klamm wird zu einem malerischen Tal. Die felsgrauen Gipfel im Hintergrund komplettieren die beeindruckende Landschaft.

Die Klamm wird nun zum malerischen Tal

Die Klamm öffnet sich zu einem malerischen Tal.

Der Weg steigt nun etwas an, so dass wir uns immer wenige Meter über dem Almbach befinden. Dafür sind wir nun fast ständig der Sonne ausgesetzt. Insbesondere die Kinder bekommen dies zunehmend zu spüren.

Allerdings ist nun der Schatten nun auch rar

Der Weg ist nun intensiv der Sonne ausgesetzt.

Einige Zeit später stehen wir vor dem größten Wasserfall in der Almbachklamm. Von der Gegenseite können wir beobachten, wie der Sulzbach in die Tiefe fällt und sich im Tal mit dem Almbach vereinigt.

Der Sulzer Wasserfall

Am Fuße des Sulzer Wasserfalls mündet der Sulzbach in den Almbach.

Dann stehen wir plötzlich vor einem Schild, welches uns signalisiert, dass der Weg durch die Klamm beendet ist. Vor Brücke 25 werden wir daher früher als geplant in Richtung Ettenberg umgeleitet.

Hier müssen wir vorzeitig die Klamm verlassen

Aufgrund einer Sperrung müssen wir hier die Klamm vorzeitig verlassen.

Von der Almbachklamm nach Ettenberg

Der Weg steigt nun deutlich an und wir entfernen uns mehr und mehr aus dem Almbachtal. Der Weg in Richtung Ettenberg ist zunächst auch ein schöner Wanderweg mit tollem Ausblick.

Es geht nun zunächst weiter bergauf

Es geht nun zunächst weiter bergauf in Richtung Ettenberg.

Dann geht unser Wanderweg in eine Teerstraße über. Diese Straße müssen wir nun bis zur Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung nutzen. Im Hintergrund thront beständig das Massiv des Untersbergs. In Ettenberg angekommen, kehren wir zunächst im Gasthaus zum Mesnerwirt ein. Nach einer ausgeprägten stärkenden Rast gehen wir die wenigen Schritte bis vor die Wallfahrtskirche und genießen den Anblick.

Die Wallfahrtskirch in Ettenberg mit dem Untersberg-Massiv im Hintergrund

Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung mit dem Untersberg-Massiv im Hintergrund.

Abstieg über den Hammerstielweg

Wir entscheiden uns, den Hammerstielweg zum Parkplatz zurück zu nehmen. Dieser ist für Geübte ausgewiesen, aber mit den Erfahrungen der letzten Tage haben wir Zutrauen in unseren Nachwuchs gewonnen. Von hier oben bietet sich wieder eine herrliche Aussicht, diesmal in die andere Richtung.

Der Hammerstielwanderweg führt zunächst über diese Wiese und später deutlich steiler nach unten

Der Hammerstielweg führt zunächst über diese Wiese und später deutlich steiler bergab.

Der Weg wird später in der Tat steiler, wir stehen aber vor keiner wirklich kniffligen Stelle. Ab und an öffnen sich die Bäume und geben den Blick frei auf das Gasthaus Kugelmühle und unseren Parkplatz im Tal.

Der Blick auf die Kugelmühle und unseren Parkplatz

Der Blick auf die Kugelmühle und unseren Parkplatz.

Jetzt ist es nicht mehr weit und wir sind wieder zurück an unserem Auto.

Fazit

Wieder einmal haben wir einen großartigen Tag verlebt. Die Hitze hat uns zwar sehr zu schaffen gemacht und die Kilometer haben sich in unseren Knochen bemerkbar gemacht. Dafür hat uns die Landschaft mehr als belohnt. Besonders beeindruckend war dabei die landschaftliche Vielfalt. Obwohl es anstrengend war, haben auch die Kinder gut durchgehalten und mitgemacht. Wiederum eine sehr empfehlenswerte Tour!

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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