Donaufelsengarten (8,2km)

Vorwegnehmen möchte ich, dass diese Tour sicherlich den Höhepunkt unseres Kurzurlaubes im Oberen Donautal markiert. Der Wanderweg „Donaufelsengarten“ ist ein zertifizierter Premiumwanderweg. Aus diesem Grund erfüllt dieser Weg eine Vielzahl für Wanderer attraktiver Eigenschaften. Eine davon ist die hervorragende Ausschilderung. Alle Sehenswürdigkeiten auf der Strecke und die jeweiligen Entfernungen werden regelmäßig angezeigt. Unser heutiger Weg findet sich auch unter den „Donaufelsenläufen“ im Internet wieder. Die Gesamtstrecke beläuft sich auf knapp 8,2km. Einen Überblick über die Streckenführung seht Ihr auf der interaktiven Karte.

Übersichtskarte

Gesamtstrecke: 8206 m
Maximale Höhe: 822 m
Minimale Höhe: 636 m
Gesamtanstieg: 554 m
Gesamtabstieg: -545 m
Download file: 20150429-Felsengarten.gpx

Vom Parkplatz zur Teufelslochhütte

Wir stellen unser Auto am Parkplatz Hofsättle am Ausläufer von Gutenstein ab und bereiten uns auf den Aufstieg vor. Knapp 800m ist die Strecke bis zum Teufelslochfelsen, teilt uns der erste Wegweiser mit. Natürlich geht es erst einmal bergauf, da wir am niedrigsten Punkt starten. Das ist aber nicht schlimm, weil der schmale Pfad für die Kinder interessant ist. Der Ausblick vom Teufelslochfelsen entschädigt mehrfach die wenigen Mühen, die wir bislang auf uns genommen haben.

Blick vom Aussichtspunkt Teufelslochfelsen auf das Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Teufelslochfelsen auf das Obere Donautal

Nach einer kurzen Rast gehts weiter. Nur wenige Momente später stehen wir an der Grillstelle bei der Teufelslochhütte, wo wir eine vorgezogene Mittagspause abhalten.

Von der Teufelslochhütte zum Rabenfelsen

Der schmale Pfad führt uns weiter, vorbei am Gutensteiner Berg, hinein ins Kohltal. Insbesondere der nun folgende Teil hat seine Längen. Auf einem breiteren, nicht gerade spektakulären Weg geht es beständig bergauf. Deshalb müssen die Kinder etwas motiviert werden.

Der Weg führt bergauf aus dem Kohltal heraus

Der Weg führt bergauf aus dem Kohltal heraus

Oben angekommen treffen wir auf freies Feld. Nun ist es nicht mehr weit bis zur St. Antoniusbuche. Dort finden wir ein Kreuz, eine relativ junge Buche, sowie einen Tisch mit Bänken. Also Zeit für einen kurzen Zwischensnack.

Die noch recht junge, vor Jahren neu gepflanzte St. Antonius Buche

Die noch recht junge, vor Jahren neu gepflanzte St. Antoniusbuche

Es geht nun zunächst wieder bergab, bis wir wenige Augenblicke später vor dem Rabenfelsen stehen. Dort muss man allerdings wenige Meter klettern, um die tolle Aussicht genießen zu können. Dies markiert zugleich den Auftakt zum wohl spektakulärsten Teil der Wanderung.

Blick vom Aussichtspunkt Rabenfelsen auf das Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Rabenfelsen auf das Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Rabenfelsen auf das Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Rabenfelsen auf das Obere Donautal

Vom Rabenfelsen zum Parkplatz Hofsättle

Der attraktive Weg geht nun stets etwas auf und ab. Immer wieder öffnet sich der Blick auf den Rabenfelsen, den wir gerade erst hinter uns gelassen haben.

Blick auf den Aussichtspunkt Rabenfelsen im Oberen Donautal

Blick auf den Aussichtspunkt Rabenfelsen im Oberen Donautal

Der Pfad windet sich nun um den Eichbühl herum. Den dazugehörigen Aussichtspunkt verpassen wir aber leider. Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel!

Der Weg führt gelegentlich an Felsformationen entlang

Der Weg führt gelegentlich an Felsformationen entlang

Daher ist unser nächstes Zwischenziel der Aussichtspunkt Burghalde. Von dort bietet sich eine schöne Aussicht auf Gutenstein.

Blick vom Aussichtspunkt Burghalde

Blick vom Aussichtspunkt Burghalde

Nach kurzem Verweilen machen wir uns auf den letzten Abschnitt zum Aussichtspunkt Kreuzfelsen. Der verbleibende Weg ist  auch nicht mehr weit. Der Kreuzfelsen selbst erhebt sich gar nicht allzu hoch aus dem Donautal. Dennoch bietet sich von hier eine tolle Aussicht.

Blick auf den Aussichtspunkt Kreuzfelsen und die Ortschaft Gutenstein

Blick auf den Aussichtspunkt Kreuzfelsen und die Ortschaft Gutenstein

Blick vom Aussichtspunkt Kreuzfelsen ins Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Kreuzfelsen ins Obere Donautal

Blick vom Aussichtspunkt Kreuzfelsen die Donau und L277 entlang

Blick vom Aussichtspunkt Kreuzfelsen die Donau und L277 entlang

Nun geht es nur noch die letzten Meter den Weg bergab zum Parkplatz Hofsättle.

Impressionen vom Wegesrand

Der mykologische Höhepunkt des Wanderweges Donaufelsengarten war sicherlich die Begegnung mit zwei Gegenständen, welche mir von oben zunächst als zu hell geratene Kiefernzapfen erschienen. Bei näherem Hinsehen und späterer Recherche stellten sich die beiden als Speise-Morchel heraus.

Botanisch habe ich mich insbesondere über das erste Aufeinandertreffen mit einem Exemplar des Bleichen Knabenkrauts seit mehreren Jahren gefreut. Darüberhinaus durfte ich auch erstmalig ein Echtes Salomonssiegel begutachten.

Fazit

Wir hatten einen wunderschönen Tag im Naturpark Oberes Donautal. Tolle Aussichtspunkte, malerische Pfade und eine perfekte Ausschilderung machen diesen Premiumwanderweg zu einer echten Empfehlung. Einkehrmöglichkeiten gibt es allerdings nur am Ausgangspunkt. Darauf sollte man eingestellt sein.

Meine zusammenfassende Bewertung:

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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