Frühblüher im Lonetal

Es ist nicht das schönste Wetter, das an diesem Ostermontag vorherrscht. Gerade einmal drei Grad, nur ganz selten Sonnenschein und ab und an fallen sogar ein paar vereinzelte Schneeflocken auf uns nieder. Dennoch ist es die richtige Entscheidung, heute die Frühblüher im Lonetal zu besuchen. Wir entscheiden uns für die knapp vier bis fünf Kilometer lange Tour, die ich bereits vor einem knappen Monat beschrieben habe. Heute sind alle dabei, auch das Nesthäkchen. Der Osterhase hat für die Kinder eigene Lupen gebracht, die jetzt natürlich ausprobiert werden müssen.

Schnell wird klar, dass Im sich die Vegetation im letzten Monat schwer verändert hat. Die Märzenbecher sind zwar noch zu sehen, allerdings sind sie kurz vor dem Verblühen. An ihre Stelle treten nun Traubenhyazinthen, Gelbsterne und Lerchensporn in Hülle und Fülle. Darüberhinaus finden wir den ein oder anderen Seidelbast, wenige Leberblümchen und viele Buschwindröschen. Auch aus dem Reich der Pilze konnten wir wieder so manches entdecken.

Da es für so viel zu sehen gab, haben wir für die kurze Strecke den gesamten Tag benötigt. Mir hat es insbesondere Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Vegetation in lediglich einem Monat verändert. Daher wäre es spannend, eine derartige Tour regelmäßig zu unternehmen.

Nun wünsche ich Euch aber viel Spaß mit ein paar botanischen und mykologischen Impressionen unseres Tages!

Andreas Sebald

Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter und immer wieder von neuem staunender Naturliebhaber. Aus dieser Leidenschaft haben sich im Laufe der Jahre meine beiden Hobbies entwickelt, das Wandern und die Naturfotografie. Diesen beiden Themen ist auch mein Internet-Auftritt gewidmet.

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